Köln (www.fondscheck.de) - Im März entwickelten sich die internationalen Aktienmärkte unterschiedlich, so die Experten von Sauren in ihrem aktuellen Kommentar zum Sauren Global Growth Fonds (ISIN LU0095335757 / WKN 989614).
Unter den Hauptaktienmärkten hätten die Aktienmärkte des Euro-Raums mit Ausnahme des deutschen Marktes etwas nachgegeben. Dagegen hätten der US-amerikanische sowie der japanische Aktienmarkt Kursgewinne verzeichnet. Die Märkte der Schwellenländer hätten den März per Saldo über alle Regionen hinweg mit Kursverlusten abgeschlossen, die durch die Schwäche vieler Schwellenländerwährungen gegenüber dem Euro verstärkt worden seien.
Auf Euro-Basis hätten die Aktienmärkte im März folgende Ergebnisse verzeichnet: Euro-Raum -1,4% (gemessen am EURO STOXX 50-Kursindex), Großbritannien -1,2% (gemessen am FTSE 100-Kursindex), USA +3,1% (gemessen am S&P 500-Kursindex), Japan +1,7% (gemessen am Nikkei 225-Kursindex), Schwellenländer -3,1% (gemessen am MSCI Emerging Markets-Kursindex), Nebenwerte +1,2% (gemessen am MSCI World Small Cap-Kursindex) und Welt +1,5% (gemessen am MSCI World-Kursindex).
Der Sauren Global Growth sei mit einer Wertsteigerung in Höhe von 1,0% hinter der Entwicklung des Weltaktienindexes zurückgeblieben. Das im Vergleich zum Weltaktienmarkt schwächere Ergebnis sei insbesondere mit der strategischen Übergewichtung des Portfolios in Europa sowie mit der Einbeziehung der Märkte der Schwellenländer zu erklären. Auf Ebene der Zielfonds hätten viele Fondsmanager ihren jeweiligen Marktindex auch im März übertreffen können.
Alle sechs Europa-Fonds des Portfolios hätten sich im März besser als der Marktindex entwickelt, wobei der von Alex Darwall verantwortete Jupiter European Growth (ISIN LU0260085492 / WKN A0J317) sowie der von Hans-Peter Schupp verwaltete Fidecum Contrarian Value Euroland (ISIN LU0370217092 / WKN A0Q4S6) sogar deutliche Wertzuwächse in Höhe von jeweils 1,5% erzielt hätten. Auch die beiden Fonds für britische Aktien hätten in einem schwachen Marktumfeld Verluste vermeiden können und der von John Wood verwaltete JOHCM UK Opportunities Fund (ISIN GB00B0LLB757 / WKN A0JLVD)habe sogar mit einer deutlichen Wertsteigerung in Höhe von 1,9% beeindruckt.
Unter den USA-Fonds des Portfolios hätten der von Peter Eichler verantwortete Nordea North American Growth Fund (ISIN LU0095740188 / WKN 989817) sowie der von François Mouté verwaltete BNP Paribas Opportunities USA (ISIN LU0377124267 / WKN A0Q6WJ) Verluste in Höhe von 2,6% bzw. 5,6% hinzunehmen gehabt. Beide Fonds hätten insbesondere unter ihrer signifikanten Beimischung von Goldminenwerten gelitten, die im März deutliche Verluste verzeichnet hätten. Dagegen habe vor allem der von Peter Kaye verwaltete Melchior North American Opportunities Fund (ISIN GB00B036VV20 / WKN A0D9RA) mit einem Wertzuwachse in Höhe von 4,5% erfreut.
Erfreulich sei auch die Entwicklung der Fonds für US-amerikanische Nebenwerte gewesen, wo sowohl der von Steven Pollack verantwortete Robeco US Select Opportunities Equities (ISIN LU0674140040 / WKN A1JKVL) als auch der unter Federführung von Robert Mohn verwaltete Wanger US Smaller Companies UCITS Fund (ISIN IE0000434252 / WKN 632576) mit Wertzuwächsen in Höhe von 2,3% bzw. 2,8% besser als ihr Marktindex abgeschnitten hätten (MSCI North America Small Cap-Kursindex +1,8% auf Euro-Basis).
Ebenfalls überzeugende Ergebnisse hätten der von James Salter verwaltete Polar Japan Fund (ISIN IE0030972586 / WKN 749722) mit einem Wertzuwachs in Höhe von 2,2% sowie der von Tadahiro Fujimura verantwortete Swisscanto Equity Fund Small & Mid Caps Japan (ISIN LU0123487463 / WKN 658453) geliefert, der mit einer Wertsteigerung in Höhe von 3,7% die Entwicklung seines Marktsegments deutlich übertroffen habe (MSCI Japan Small Cap-Kursindex +2,2% auf Euro-Basis).
Die Schwellenländerfonds des Portfolios hätten sich bis auf eine Ausnahme dem regionenübergreifend schwachen Marktumfeld nicht entziehen können. Lediglich der von Jonathan Asante verwaltete First State Latin America Fund (ISIN GB00B64TSD33 / WKN A0RGN) habe den März mit einem Wertzuwachs in Höhe von 1,5% abgeschlossen. Der zweite Lateinamerika-Fonds des Portfolios habe um 3,9% nachgegeben und der von Martin Taylor und Nick Barnes verwaltete Nevsky Eastern European Fund (ISIN IE0009751193 / WKN A0BLAT) habe eine weitgehend marktkonforme Wertminderung in Höhe von 4,7% verzeichnet. Der von Martin Lau verwaltete First State Greater China Growth Fund (ISIN GB0033874107 / WKN A0BKZB) habe 1,7% verloren, womit er sich im Kontext des auf Euro-Basis um 6,5% nachgebenden chinesischen Aktienmarktes gut habe behaupten können.
Die Branchenfonds des Portfolios hätten sich im März sehr unterschiedlich entwickelt. Der von Joseph Foster verwaltete Falcon Gold Equity Fund (ISIN CH0002783535 / WKN 972376) habe 12,4% verloren, womit er sich parallel zum FTSE Goldmines Index entwickelt habe. Auch der Rohstoffwertefonds sowie der Energiewertefonds des Portfolios hätten deutliche Wertminderungen in Höhe von 8,5% bzw. 8,7% verzeichnet. Dagegen habe der von Dr. Michael Fischer verantwortete Oppenheim Medical BioHealth-Trends (ISIN LU0295354772 / WKN A0MQG5) mit einer Wertsteigerung in Höhe von 5,1% erfreut, womit er auch den NASDAQ Biotechnology-Index übertroffen habe.
Der Sauren Global Growth habe das erste Quartal 2012 mit einem sehr erfreulichen Wertzuwachs in Höhe von 11,1% abgeschlossen und damit einen Mehrwert in Höhe von 3,0% gegenüber dem MSCI World-Kursindex erwirtschaften können. (Stand vom 31.03.2012) (16.04.2012/fc/a/f)
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