München (www.fondscheck.de) - Deutsche Aktienfonds sind im Durchschnitt mit einem Plus in 2013 gestartet, so die Experten von "FundResearch".
"FundResearch" zeige die drei Top-Performer:
Der drittstärkste Aktienfonds Deutschland im ersten Quartal 2013 sei der Baring German Growth Trust (ISIN GB0000822576 / WKN 972849). Der Fonds werde von Robert Smith gemanagt und trage die €uro-FondsNote 2. Im Mai 1990 sei der inzwischen 662 Millionen Euro große Fonds aufgelegt worden. Für dieses Jahr stehe bisher ein Plus von 6,81 Prozent. Damit liege er deutlich über dem Durchschnitt der FINANZEN FundAnalyzer (FVBS)-Peergroup von 3,83 Prozent. In den vergangenen drei Jahren habe er seinen Wert um 39,75 Prozent gesteigert, was ihn in die Top-10 der Peergroup bringe. Mit einer Volatilität von 18,47 Prozent über diesen Zeitraum liege er in der risikoärmeren Hälfte der Vergleichsgruppe. Die Sharpe Ratio von 0,48 bedeute Platz fünf.
Platz zwei gehe an den DB Platinum CROCI Germany (ISIN LU0228580840 / WKN A0F53E). Mit einem Volumen von knapp 20 Millionen Euro sei der Fonds relativ klein. Das Fondsmanagement-Team beende das erste Quartal des Jahres mit einem Plus von 6,92 Prozent. Im Zeitraum der vergangenen drei Jahre liege der Wertzuwachs des im Oktober 2005 aufgelegten Fonds bei 22,41 Prozent. Mit einer Volatilität von 17,05 Prozent in dieser Zeit gehöre er zu den zwanzig risikoärmsten Fonds der Peergroup. Die Sharpe Ratio reiche mit 0,23 allerdings nur für einen Platz im Mittelfeld.
Auf Sektorebene seien Rohstoffe mit 25,74 Prozent am stärksten allokiert (Stand: 31. März 2013). 20,76 Prozent investiere das Team im Gesundheitswesen und 20,09 Prozent in zyklische Konsumgüter. Top-Holdings seien der Weltmarktführer im Chemiehandel Brenntag mit 7,26 Prozent, der Energiekonzern E.ON mit 7,11 Prozent sowie mit jeweils 6,94 Prozent die Chemie- und Pharmaunternehmen Merck und Bayer.
Die beste Performance aller Aktienfonds Deutschland in den ersten drei Monaten dieses Jahres habe der FPM Funds Stockpicker Germany All Cap (ISIN LU0124167924 / WKN 603328) gezeigt. Die Fondsmanager Manfred Piontke und Martin Wirth könnten sich nicht nur über ein Quartalszuwachs von 7,61 Prozent freuen, sondern auch über die €uro-FondsNote 2. In den vergangenen drei Jahren hätten sie den Barings-Fonds allerdings ebenfalls nicht schlagen können und "nur" ein Plus von 22,75 Prozent geschafft. Die Volatilität in diesem Zeitraum liegte bei 16,94 Prozent, womit der Fonds um einen Platz in der Peergroup risikoärmer sei als der DB Platinum CROCI. Die Sharpe Ratio von 0,24 bringe ihn dort ins Mittelfeld.
Ein Viertel des Fondsvolumens würden Piontke und Wirth in zyklische Konsumgüter (Stand: 28. Februar 2013) investieren. 22,74 Prozent des Portfolios würden Technologie- und 19,38 Prozent der Industriewerte ausmachen. Größter Einzeltitel sei mit 7,95 Prozent der Mobilfunkanbieter freenet AG. Auf das Medizin-, Sicherheits- und Tauchtechnikunternehmen Drägerwerk würden ,83 Prozent und auf den Autovermieter Sixt 5,85 Prozent entfallen. (Ausgabe vom 05.04.2013) (08.04.2013/fc/a/f)
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