Frankfurt (www.fondscheck.de) - Insgesamt haben wir in der vergangenen Woche in Europe sehr hohe Zuflüsse in der Höhe von rund 1,4 Milliarden Euro in Aktien-ETFs beobachtet, so Marcus Russ, Fondsmanager des Veri ETF-Dachfonds (ISIN DE0005561674 / WKN 556167) und Senior-Portfoliomanager bei Veritas.
Besonders stark hätten die Anleger bei ETFs auf europäischen Aktien zugegriffen, da sich die Eurozone weiter stabilisiert habe. So habe zum Beispiel Irland im Dezember als erstes Krisenland das Hilfsprogramm der Eurozone und des Internationalen Währungsfonds (IWF) verlassen. Innerhalb der Sektoren habe der europäische Bankensektor die höchsten Zuflüsse erzielt. Das liege sicherlich auch daran, dass der Bankensektor - und hier insbesondere die Banken der Peripherieländer - die Gewinnerliste seit Anfang des Jahres anführen würden.
Auch auf der Rentenseite habe man Zuflüsse von rund 260 Mio. Euro beobachtet. Dabei hätten die Anleger aufgrund der ultraniedrigen Zinsen weniger Staatsanleihen, sondern hauptsächlich ETFs auf europäische Unternehmensanleihen und Hochzinsanleihen gekauft. Obwohl der Goldpreis seit Anfang des Jahres leicht angestiegen sei, würden die europäischen Anleger in der vergangenen Woche weiterhin Gold-ETFs verkaufen. (21.01.2014/fc/a/f)
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