Frankfurt (www.fondscheck.de) - Auch in der vergangenen Woche hat die Krim-Krise die Märkte stark beeinflusst, so Marcus Russ, Fondsmanager des Veri ETF-Dachfonds (ISIN DE0005561674 / WKN 556167) bei Veritas Investment.
Der Konflikt auf der Krim belaste die internationalen Aktienmärkte weiterhin und das mache sich auch hierzulande bemerkbar. Der DAX sei unter die 9.000-Punkte-Marke gerutscht. Trotz der Kursverwerfungen an den Märkten weltweit seien die Abflüsse in Aktien-ETFs relativ gering gewesen. Die europäischen Anleger hätten lediglich Aktien-ETFs in Höhe von rund 150 Millionen Euro verkauft.
Dass der Krim-Konflikt das Sicherheitsbedürfnis der Anleger erhöhe, habe sich ebenfalls im ETF-Handel der vergangenen Woche gezeigt. Wie auch in der der Vorwoche seien Renten-ETFs und Gold-ETCs gefragt gewesen: In Renten-ETFs seien 600 Millionen Euro geflossen - die europäischen Anleger hätten hier vor allem europäische und US-amerikanische Staatsanleihen gekauft.
Rohstoff-ETFs und ETCs hätten Zuflüsse in Höhe von rund 60 Millionen Euro verbuchen können. Die Anleger hätten hier per ETCs in die Krisenwährung Gold, aber auch in die breiten Rohstoff-ETFs investiert. Der überraschende Verkauf strategischer Ölreserven der USA habe zwar die Ölnotierungen belastet, aber dennoch hätten die Anleger im Rohstoffbereich auch Energie-ETFs gekauft. (18.03.2014/fc/a/e)
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