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16.04.14 08:50
Deka-ConvergenceRenten CF-Fonds: 03/2014-Bericht, Rentenmarkt von Ukraine-Ereignissen getrieben - Fondsanalyse

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-ConvergenceRenten CF (ISIN LU0133666163 / WKN 940539) ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch die Vereinnahmung laufender Zinserträge sowie durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Das Fondsmanagement verfolge die Strategie, überwiegend in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus den Ländern Zentral- und Osteuropas und vereinzelt aus den Mittelmeeranrainerstaaten zu investieren. Es könnten sowohl Anleihen in Hartwährung (vornehmlich Euro) als auch in Lokalwährung erworben werden.

Für den Kauf der verzinslichen Wertpapiere würden keine Beschränkungen bezüglich der Schuldnerqualität existieren. Erworben würden überwiegend Staatsanleihen sowie Anleihen von staatlichen Behörden und internationalen staatlichen Organisationen. Ergänzend könnten auch Unternehmensanleihen erworben werden. Zur Stabilisierung des Portfolios könnten auch verzinsliche Wertpapiere aus den Euro-Mitgliedsstaaten beigemischt werden. Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Die Entwicklungen in der Ukraine hätten sich im vergangenen Monat als einer der stärksten Treiber für die Kursentwicklung an den weltweiten Rentenmärkten erwiesen. Mit jeder Zuspitzung der Lage sei auch die Risikoaversion der Marktteilnehmer gestiegen. Nachdem die Risikoaufschläge für russische und ukrainische Anleihen in der ersten Monatshälfte stark angestiegen seien, habe in der zweiten die Einschätzung überwogen, dass es neben den Ereignissen auf der Krim zu keinen weiteren Eskalationen kommen werde. Ukrainische Anleihen hätten sich infolge deutlich stärker von den Kurseinbrüchen erholen können.

Positiv sei die Unterstützung des Landes durch die EU, die USA und den Internationalen Währungsfonds (IWF) aufgenommen worden, die der Ukraine Finanzhilfen in Milliardenhöhe zugesagt hätten. Die ukrainische Währung habe hingegen gegenüber Euro und US-Dollar um mehr als 14% abgewertet, nachdem der IWF als Bedingung für die Kredite eine stärkere Flexibilisierung der Ukrainischen Hrywna gefordert habe. In Russland habe sich zwar der Russische Rubel auf Monatssicht stabilisieren können, die Risikoaufschläge russischer Bonds seien jedoch per Saldo stark angestiegen.

Anleger hätten insbesondere die Auswirkungen von potenziellen weiteren Sanktionen des Westens auf das Wirtschaftswachstum Russlands gefürchtet. Die amerikanischen Ratingagenturen Moody's, Standard & Poor's und Fitch hätten den Ausblick für die russische Wirtschaft gesenkt und das Rating des Landes unter Beobachtung gestellt. (Stand vom 31.03.2014) (16.04.2014/fc/a/f)



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