Düsseldorf (www.fondscheck.de) - Der SET-Index in Thailand verzeichnete weiterhin eine positive Entwicklung und legte im Berichtsmonat März um 1 Prozent zu, so die Experten von HSBC Global Asset Management (Deutschland).
Die politische Pattsituation habe die Wirtschaft weiterhin belastet. Die jüngsten Daten würden belegen, dass die politischen Unruhen die Haushaltsausgaben mindern würden. Besonders auffallend sei die Schwäche der privaten Investitionen. Die Importe seien im Februar um 15 Prozent zurückgegangen, nachdem sie im Januar noch zugelegt hätten. Die Exporte hätten um 0,3 Prozent abgenommen. Das habe zu einem unerwartet hohen Handelsbilanzüberschuss von 3,9 Milliarden US-Dollar geführt. Die Verbraucherpreise hätten im März den zweiten Monat in Folge zugenommen. Die Inflationsrate habe erwartungsgemäß 2,1 Prozent betragen.
Die anhaltend instabile politische Lage dürfte die wirtschaftliche Entwicklung kurzfristig weiter beeinträchtigen. Abzulesen sei das an den sinkenden Touristenzahlen sowie dem schwächeren Konsum. Diese Faktoren würden wahrscheinlich zu anhaltend starken Kursschwankungen führen.
Das Engagement der Experten von HSBC Global Asset Management (Deutschland) konzentriert sich auf Exportwerte, die von einer schwächeren Währung profitieren und von der Entwicklung auf dem Heimatmarkt nicht abhängig sind. Zudem würden sie Banken bevorzugen, die Geschäfte mit Unternehmenskunden machen würden. Diese würden eine attraktive Bewertung aufweisen und seien sehr profitabel. Nichtbasiskonsumwerte seien teuer. Entsprechend hätten sie die Experten untergewichtet. (Ausgabe April 2014) (23.04.2014/fc/a/m)
© 1998 - 2026, fondscheck.de