Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die Krise im Irak und schlechter als erwartet ausgefallene US-Konjunkturdaten haben die internationalen Aktienmärkte in der vergangenen Woche belastet, so die Experten von Veritas Investment.
Hinzugekommen sei die Aussage eines US-Zentralbankers, der eine Erhöhung des Leitzinssatzes bereits Anfang 2015 erwarte. In diesem Marktumfeld hätten sich lediglich Aktien aus den Schwellenländern Verlusten entziehen und die Woche unverändert beenden können.
Auch die Rentenseite habe Zuflüsse von rund 380 Millionen Euro verzeichnet. Hier hätten vor allem europäische Unternehmensanleihen im Fokus gestanden, Anleger hätten entsprechende ETFs für rund 155 Millionen Euro gekauft. Rohstoffe hätten erstmals seit langer Zeit wieder einen dynamischen ETP-Handel und damit signifikante Zuflüsse von rund 140 Millionen Euro verzeichnet.
"Die Angst vor einer Eskalation im Irak lässt die Ölnotierungen auf hohem Niveau verharren, denn eine Eskalation könnte die Ölpreise weiter nach oben schießen lassen", so Marcus Russ weiter. Zudem sei die Nachfrage nach Industrie- und Edelmetallen gestiegen, entsprechende Produkte hätten Zuflüsse von 30 Millionen Euro bzw. 85 Millionen Euro verzeichnet. (01.07.2014/fc/a/e)
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