Frankfurt (www.fondscheck.de) - In der letzten Woche haben Anleger schmerzlich erfahren müssen, dass die Euro-Krise noch nicht überstanden ist, so die Experten von Veritas Investment.
Die Aktien der portugiesischen Großbank Banco Espírito Santo seien in starke Turbulenzen geraten, da eine Gesellschaft innerhalb der Gruppe kurzfristige Anleihen nicht habe bedienen können. Die Bank sei umgehend von den Rating-Agenturen heruntergestuft worden. Das habe die Nervosität an den Markt zurückgebracht. In diesem Umfeld hätten europäische Aktien um rund 3 Prozent nachgegeben.
Die Rentenmärkte hätten von der Unsicherheit auf den Aktienmärkten profitieren können und Zuflüsse von rund 740 Millionen EUR verzeichnet. Besonders im Fokus hätten ETFs auf Staatsanleihen mit Zuflüssen von 350 Millionen EUR gestanden.
Auf dem Rohölmarkt seien die Preise trotz der aktuellen Nahost-Krise regelrecht eingebrochen. Allerdings hätten Anleger diese Preiskorrektur zum Einstieg genutzt. Rohstoff-ETPs seien für rund 180 Millionen EUR gekauft worden. Zudem hätten ETPs auf Edelmetale aufgrund von der gestiegenen Unsicherheit Zuflüsse von rund 88 Millionen EUR verzeichnet. (16.07.2014/fc/a/e)
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