Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die hohen Wachstumsraten in Deutschland oder Spanien zeigten im abgelaufenen vierten Quartal 2014, dass die Euro-Wirtschaft weiter in Fahrt kommt, so die Experten von Veritas Investment.
Zudem hätten der gesunkene Außenwert des Euro und die niedrigen Ölpreise die Konjunkturperspektiven merklich aufhellen können. Das dürfte selbst die reformpolitischen Bremser im Euroraum - Frankreich und Italien - ein Stück mitziehen. Da möge der enttäuschende Rückgang bei den Auftragseingängen in Deutschland zwar nicht recht ins Bild passen. Berücksichtige man allerdings das starke Plus des Vormonats, relativiere sich der Rückgang wieder.
In den USA gehe derweil das Rätselraten über den Zeitpunkt der ersten FED-Zinserhöhung weiter. Nach Befragung der Einkaufsmanager durch ISM habe sich im Februar in der Industrie die Stimmung erneut eingetrübt, das sei der vierte Rückgang in Folge gewesen. Mit einem Wert von 52,9 Punkten weise der Index allerdings weiter auf Wachstum hin. Während die Order-Komponente nahezu auf dem Niveau des Vormonats verharrt habe, sei die Beschäftigungskomponente sichtbar zurückgegangen. Bei den Dienstleistern sei die Stimmung auf hohem Niveau stabil geblieben. Der entsprechende ISM-Index habe den Vormonatswert mit 56,9 Punkten geringfügig übertroffen. (13.03.2015/fc/a/m)
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