Bad Nauheim (www.fondscheck.de) - Im Henderson Horizon Euroland Fund (ISIN LU0011889846 / WKN 989226) werden mittels eines Analysemodells fehlbewertete Aktien mit Wertsteigerungspotenzial ausgesucht, so die Experten der "BÖRSE am Sonntag".
Dieses Filtermodell sei bereits Ende der 1980er Jahre vom jetzigen Manager des Henderson Fonds, Nick Sheridan, entwickelt worden. Dabei werde neben der Ausschüttung von Dividenden auf die Gewinne des Unternehmens, den Nettovermögenswert und den Wert des Wachstums geachtet. "Eine gute Dividendenstrategie kann ein Indiz für ein gesundes Unternehmen mit starker Barmittelgenerierung und einem Führungsteam sein, das den Bedürfnissen der Aktionäre oberste Priorität einräumt. Eine attraktive, aus dem Gewinn gut gedeckte Dividendenrendite erhöht zudem die Sicherheit einer Rendite für die Anleger", erläutere Sheridan. Allerdings sei die Höhe der Dividendenrendite kein alleiniges Kriterium für ein Investment.
"Auch wenn die Dividendenrendite eine wichtige Komponente der Anlagerendite ist, meidet der Fonds Unternehmen, bei denen die Dividenden zulasten einer langfristigen Kapitalrendite gehen. Nach unserem Dafürhalten muss die Unternehmensleitung das verfügbare Kapital in einer Weise einsetzen, die den Bedürfnissen der Aktionäre Rechnung trägt und gleichzeitig ausreichend Kapital zur Sicherung des künftigen Wachstums zur Verfügung stellt", so der Fondsmanager. Als Beispiele für attraktive Unternehmen, die durch das Analysemodell identifiziert worden seien und deren Aktien im Fonds gehalten würden, nenne der Experte den britisch niederländischen Verlag Reed Elsevier, den Automobilhersteller Renault und den Luxusgüterproduzenten Christian Dior. (Ausgabe 24 vom 14.06.2015) (15.06.2015/fc/n/s)
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