Frankfurt am Main (www.fondscheck.de) - Der FT AccuGeld (PA) (ISIN DE000A0YCBQ8 / WKN A0YCBQ) ist ein Geldmarktfonds, bei dem der jederzeitigen Liquidität und höchstmöglichen Sicherheit absolute Priorität eingeräumt wird, so die Experten von FRANKFURT-TRUST.
Dazu lege der Fonds schwerpunktmäßig in öffentliche Pfandbriefe, Anleihen öffentlicher Aussteller sowie in Termingeldern an.
Zunächst habe EZB-Präsident Draghi in einer Rede vor dem EU-Parlament bestätigt, dass ein außerordentlich expansives geldpolitisches Umfeld weiterhin nötig sei. Diese Einschätzung sei vor dem zeitlichen Hintergrund einer deutlich rückläufigen Inflationsrate in der EWU von 1,9% auf 1,4% im Mai erfolgt. Auf ihrer regulären Sitzung habe die EZB dann ihre Formulierung "oder niedrigere Leitzinsen" gestrichen; die Konjunkturrisiken sehe die EZB nun als ausgewogen an. Ihre Prognosen für die Inflation habe die Notenbank allerdings etwas stärker als erwartet zurückgenommen.
Auf einer Notenbank-Konferenz in Sintra in Portugal habe EZB-Präsident Draghi bemerkt, dass das wirtschaftliche Umfeld in einen reflationären Trend geschwenkt sei. Dies sei vom Markt als Signal für einen baldigen EZB-Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik interpretiert worden. Der FT AccuGeld investiere in diesem Umfeld in Anleihen guter Bonität. Angesichts der negativen Grundverzinsung würden die Experten vergleichsweise attraktive Renditetitel selektieren. So hätten die Experten weitere Namens-Pfandbriefe in den Fonds aufgenommen. Zur Liquiditätsbeschaffung hätten die Experten liquide und teuer notierende Anleihen veräußert. Angesichts der negativen Verzinsung würden sie die Kasse-Quote sehr gering halten. (Stand: Q2/2017) (09.08.2017/fc/a/f)
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