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19.12.17 09:00
Monega-Fonds: Auch 2018 führt kein Weg an Aktien vorbei

Köln (www.fondscheck.de) - Vorbehaltlich externer Schocks, wie negative Nachrichten aus dem Weißen Haus oder eine Zuspitzung des Nordkorea-Konflikts, sind wir für die Aktienmärkte weiterhin sehr positiv gestimmt, so Christian Finke, Geschäftsführer der Monega KAG, über die Entwicklung der Kapitalmärkte in 2018 und über Segmente, in denen Anleger im neuen Jahr noch auskömmliche Renditen finden können.

Die Weltwirtschaftslage sei gut, das Wachstum werde sich eher noch weiter beschleunigen. Darüber hinaus würden die Europäische Zentralbank (EZB) und die Bank of Japan die Märkte weiterhin mit billigem Geld versorgen, auch in den USA bleibe Geld vorerst relativ günstig. Da der Rentenmarkt kaum Renditen biete und es nicht genügend Möglichkeiten gebe, Geld in illiquide Anlagen wie Immobilien oder Infrastruktur zu investieren, bleibe als rentable Anlagemöglichkeit für Investoren auch 2018 nur der Aktienmarkt.

Aktientitel in Europa seien - gemessen an ihrem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) - im historischen Vergleich noch nicht teuer. Die hohe Dividendenrendite stärke die Attraktivität von Aktienanlagen, die Unternehmensgewinne steigen würden. Das sollte dem Segment auch im kommenden Jahr Rückenwind geben. Allerdings sorge der Anstieg des Euro für leichten Gegenwind im Exportgeschäft außerhalb des Euro-Gebiets. In den USA seien die Aktien im historischen Vergleich dagegen bereits hoch bewertet. Das fundamentale Umfeld für US-Unternehmen bleibe zwar positiv, die weitere Entwicklung werde jedoch wesentlich davon abhängen, ob die große Steuerreform tatsächlich komme. Aktien in Japan seien günstig bewertet und sollten vom schwachen Yen profitieren, der die internationale Wettbewerbsfähigkeit der japanischen Unternehmen stärke. Insbesondere Emerging Markets, die mehrere Jahre gegenüber entwickelten Märkten underperformt hätten, würden von der internationalen Wachstumsstabilität und den deutlich verbesserten eigenen Fundamentaldaten profitieren.

Die Situation bei europäischen Staatsanleihen und Covered Bonds werde auch 2018 schwierig bleiben. Die Experten würden hier kaum oder nur sehr geringe Erträge erwarten. Etwas besser sollten sich europäische Unternehmensanleihen mit Investmentgrade entwickeln. Vor dem Hintergrund eines ruhigen weltweiten Wachstumsumfeldes und berechenbarer Notenbanken seien auch Emerging Market-Anleihen noch attraktiv. Bei Hochzinsanleihen werde das sehr gute Jahresergebnis 2017 mit einer durchschnittlichen Rendite von 6 Prozent 2018 nicht noch einmal erreicht werden können. Die historisch niedrigen Ausfallraten könnten allerdings dazu führen, dass der Carry-Return von ca. 3 Prozent erreicht werden könne, was im gesamten Rentenumfeld immer noch attraktiv sei.

Beim US-Dollar sollte die weitere geldpolitische Normalisierung moderat ausfallen, da der Preisauftrieb im historischen Vergleich derzeit nur mäßig verlaufe. Trotz des reduzierten Ankaufsvolumens durch die EZB betrage der Zinsvorsprung zwischen zehnjährigen US-Staatsanleihen und zehnjährigen Bundesanleihen rund 200 Basispunkte. Dies sollte - ungeachtet politischer Reaktionen auf Maßnahmen der Trump-Administration - den US-Dollar stabilisieren. Die Bank of Japan (BoJ) halte trotz der positiven Konjunkturentwicklung an ihrer expansiven Geldpolitik fest, was den Yen schwäche. Die Umsetzung des Brexit-Votums verzögere sich weiter. Nach der zwischenzeitlichen Stabilisierung des britischen Pfunds würden die eingetrübten Wachstumsperspektiven für eine weitere Abschwächung der Währung sprechen.

Bei den sonstigen Anlageklassen würden die Immobilien vor allem in den Ballungsräumen von den niedrigen Zinsen profitieren. Anzeichen von Überhitzung seien regional zu erkennen. Der Ölpreis sei zuletzt wieder gestiegen. Große Förderländer wie Russland und Saudi Arabien hätten sich auf Förderkürzungen verständigt, um die Preise zu stabilisieren. Je höher der Preis jedoch steige, umso mehr unkonventionell gefördertes Öl dürfte aus den USA auf den Markt drängen. Die Experten würden davon ausgehen, dass sich die großen Produzenten gegenseitig im Schach halten würden. Preise, wie man sie noch 2014 gesehen habe, würden die Experten so schnell nicht mehr erwarten. Gold würden sie - insbesondere wegen der geringen Opportunitätkosten - für eine geeignete Risikoversicherung im Falle negativer, vor allem politischer Entwicklungen halten. Das Thema Inflationsschutz spiele aktuell noch keine Rolle.

Auch in 2018 würden eine hohe Flexibilität und die Suche nach Nischen oberste Priorität für Anleger haben. Aktien würden weiterhin erste Wahl bleiben. Für langfristig orientierte Anleger oder Anleger mit Sparplänen in Aktienfonds ändere sich an der grundsätzlichen Attraktivität der Anlageklasse Aktien nichts. Die Wahlen in Italien im März sowie die erwarteten Diskussionen über den weiteren Kurs der EZB ab Frühsommer 2018 könnten es in Europa etwas holprig werden lassen. Wer sich taktisch positionieren möchte, sollte gegen Ende der ersten Jahreshälfte seine Strategie überprüfen und gegebenenfalls Gewinne mitnehmen. Eine gute Idee für 2018 könnte der Wechsel von eher Momentum getriebenen Aktienstrategien hin zu eher defensiven Strategien sein. Der defensive Aktienfonds Equity Life sei hier eine geeignete Anlagemöglichkeit.

Eine Besonderheit im Bereich der festverzinslichen Papiere seien die Dänischen Covered Bonds. Diese böten aufgrund ihres außerordentlichen Kündigungsrechts Anlegern noch Mehrrenditen. Die Experten würden diese Papiere in ihren Monega Dänische Covered Bonds (ISIN DE000A1JSW48 / WKN A1JSW4) mit verschiedenen Laufzeiten abbilden. Der Anleger kaufe hierbei AAA-Papiere aus einem AAA-Land, bei denen, zumindest bei den kurzen Laufzeiten, geringe Zinsänderungsrisiken enthalten seien. Der Fonds sei deshalb eine sehr interessante Alternative zum Termingeld und könne bei geringer Volatilität helfen, die Teuerung auszugleichen.

Sparpläne seien immer ein guter Weg um in den Aktienmarkt hinein zu kommen. Da dürfe es ruhig ein chancenreicher Fonds wie der weltweit anlegende Monega Innvovation (ISIN DE0005321020 / WKN 532102) sein, der kürzlich erst von der Ratingagentur Morningstar mit 5 Sternen ausgezeichnet worden sei. Als Basisanlage würden sich auch Multi-Asset-Fonds wie der SpardaOptiAnlage Ausgewogen (ISIN DE000A0MS783 / WKN A0MS78) oder der Monega Multi Konzept (ISIN DE000A1143Q0 / WKN A1143Q) sehr gut für Einsteiger eignen. Konservative Mischfonds mit flexiblem Aktienanteil seien ebenfalls eine Empfehlung für den Start. Einsteiger sollten sich beraten lassen. Es gebe für jede individuelle Anforderung eine rentierliche Fondslösung. (19.12.2017/fc/a/f)


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