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01.02.06 16:49
AM von Sal. Oppenheim gewachsen

Der Bereich Asset Management des Bankhauses Sal. Oppenheim ist auch 2005 überdurchschnittlich stark gewachsen, so das Unternehmen in seiner aktuellen Pressemeldung. Näheres entnehmen Sie bitte dem folgenden Wortlaut der Pressemitteilung:

Die gesamten Assets under Management betrugen zum Jahresende 2005 rund 40,3 Mrd. Euro. Das bedeutet gegenüber dem Vorjahr (2004: 33,3 Mrd. Euro) ein Plus von 21 Prozent. Im Geschäft mit institutionellen Investoren verwaltet Sal. Oppenheim aktuell 18,5 Mrd. Euro (15,3 Mrd. Euro) in Wertpapieren und 9 Mrd. Euro (8,5 Mrd. Euro) in Immobilienanlagen. Das Publikumsfondsgeschäft erreichte mit 12,7 Mrd. Euro (9,5 Mrd. Euro) ebenfalls eine neue Rekordmarke. Für das Jahr 2006 zeigt sich Detlef Bierbaum, Partner des Bankhauses Sal. Oppenheim, verantwortlich für den Bereich Asset Management, weiterhin optimistisch. Bierbaum: "Wir gehen von einer deutlich zweistelligen Wachstumsrate der Assets under Management für 2006 aus".

Auch wenn er insgesamt eine Intensivierung des Wettbewerbs erwartet, sieht Bierbaum sein Haus für die Zukunft gut aufgestellt. "Das Modell des spezialisierten mittelgroßen Asset Managers hat eine Existenzberechtigung und seinen Platz im Markt - es funktioniert. Wir sind daher bereit für eine aktive Rolle im Konsolidierungsprozess der Asset Manager."

Für die gute Entwicklung im Publikumsfondsgeschäft ist die Oppenheim Pramerica Fonds Trust GmbH zuständig - ein Gemeinschaftsunternehmen der Privatbank Sal. Oppenheim und von Prudential Financial Inc. of the United States. Mit Assets in Höhe von 12,7 Mrd. Euro hat die Gesellschaft einen Zuwachs von rund 33 Prozent und damit eine neue Höchstmarke erreicht. Davon sind rund 1,7 Milliarden Euro Nettomittelzuflüsse, die sich über alle Vertriebswege verteilen. Hervorzuheben ist dabei die Erholung des IFA-Markts. Als besonders erfolgreich nennt Bierbaum hier Kooperationen mit Versicherungspartnern. Auf der Produktseite gehörten die Fonds WIP Global Real Estate Securities Fund (ISIN LU0208357458 / WKN A0DPYD), Oppenheim Dynamic Europe Balance (ISIN DE000A0EAWB2 / WKN A0EAWB) und OP Bond Special K (ISIN DE0005547152 / WKN 554715) zu den Top-Sellern.

Auch für 2006 sieht Bierbaum gute Absatzchancen im Retailgeschäft, nicht zuletzt über neue Engagements von Anlegern in US-Aktienfonds. Außerdem setzt Oppenheim Pramerica auf die neue Fonds-Vermögensverwaltung, die im vergangenen Jahr über eine Exklusiv-Kooperation mit American Express gestartet und seit Januar 2006 für alle Vertriebskanäle zugänglich ist. Bierbaum: "Der erfolgreiche Start der Fonds-Vermögensverwaltung zeigt, dass Anleger zunehmend komplette Lösungen beispielsweise auch für die Altersvorsorge erwarten."

Im institutionellen Geschäft hat sich die Neuausrichtung in der Kundenbetreuung ausgezahlt. Durch eine effizientere Vertriebsstruktur konnten vor allem bei Sparkassen, Versorgungswerken und Versicherungen neue Kunden und Mandate gewonnen werden. Der Erfolg spiegelt sich auch in den Auszeichnungen wider. Die Oppenheim Kapitalanlagegesellschaft (OKAG) wurde bei den Financial News-Awards 2005 zum zweiten Mal in Folge in der Rubrik "German Asset Manager of the Year" auf den 2. Platz gewählt. Die renommierte Finanzzeitung gilt in Europa als eines der führenden Fachmedien für die Bereiche Investmentbanking, Asset Management und Wertpapiergeschäft.

Bierbaum: "Die Tatsache, dass wir uns zum zweiten Mal in Folge in der Spitzengruppe der institutionellen Asset Manager Deutschlands behaupten konnten, bestätigt unseren neuen Beratungs- und Investmentansatz - den Grundstein für unseren weiteren Erfolg." Besonders erfreut zeigt sich Bierbaum von der Performance-Entwicklung. In allen Asset-Klassen seien für die Kunden signifikante aktive Zusatzerträge erzielt worden. Dies gelte auch für die 3-Jahres-Performance.

Die OKAG erwartet 2006 Änderungen in der Asset Allocation institutioneller Investoren. Die Risikobudgets sollten im Laufe dieses Jahres wieder wachsen. Damit erwartet Bierbaum auch eine langsame Trendwende in deren Anlagestrategie. Ein niedriges Zinsniveau und schwache Aktienmärkte hatten die Risikofähigkeit vieler Investoren in den letzten Jahren belastet. Ein Teil der risiko- aber auch renditearmen Bondanlagen könnten nun sukzessive in höherrentierliche Asset-Klassen überführt werden.

Eine besondere Bedeutung misst die OKAG dabei den Alternativen Investments, d.h. Private Equity, aber auch Immobilien- und quantitativen Aktienanlagen zu. Möglich ist eine Änderung der Asset Allocation vor allem durch die Entwicklung integrierter, dynamischer Anlagekonzepte, die ein getrenntes Management von verschiedenen Assetklassen, Währungen und Risiken ermöglicht. In einem sich auch 2006 weiter verstärkenden Wettbewerb um institutionelle Investoren sind solch komplexe, innovative Problemlösungen, neben einem guten Kundenservice, die wichtigsten Erfolgsfaktoren.

Für den Wettbewerb mit deutschen und ausländischen Fondsgesellschaften sieht Bierbaum Sal. Oppenheim auch im institutionellen Geschäft sehr gut aufgestellt. Die Herausforderung der kommenden Jahre liegt seiner Ansicht nach in einem ganzheitlichen Asset Management-Ansatz. Investoren suchen entsprechend vermehrt nach einem Asset Allokation-Partner für ihre immer komplexer werdenden Anforderungen. Oppenheim Asset Management liefere hier die Antwort auf die stärkere Ausrichtung der Kundennachfrage nach Zusatzerträgen und Risikokontrolle. Bierbaum: "Das bedeutet Diversifikation plus globale Markterträge plus Portable Alpha-Produkte."

Die bei den diesjährigen Financial News-Awards wiederholt gute Platzierung ist ein deutliches Indiz dafür, dass die OKAG sich auch mittelfristig erfolgreich in einem solchen Umfeld behaupten wird. "Die stark kundenorientierte Ausrichtung ermöglicht es uns, in dem umkämpften deutschen Markt erfolgreich zwischen spezialisierten Fondsboutiquen und globalen Asset Management-Fabriken zu agieren", zeigt sich Bierbaum zuversichtlich. Zusätzlich will die OKAG aber auch in Österreich, der Schweiz und den Niederlanden weiter wachsen.



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