ersetzen garantiert kein Medizinstudium, sonst bräuchten wir nur noch Krankenschwestern und keine Ärzte. Ich habe bei einigen meiner Freunde mitbekommen, wie umfassend dieses Studium ist. Ein guter Arzt braucht natürlich auch Erfahrungswerte, aber ohne den wissenschaftlichen Background ist das ein Tappen im Dunkeln.
Über Sinn und Unsinn von Homöopathie brauchen wir uns hier nicht zu streiten, das haben andere schon zu genüge getan. Aber alleine die Vorstellung in welcher Verdünnung das wirken soll(Man gieße ein Reagenzglas der Wirkstoffes in die Ostsee, rühre einmal gut um und entnehme wieder ein Reagenzglas dieser Mischung) bei der man kaum noch einzelne Moleküle nachweisen kann, macht es für mich wenig plausibel.
Den Fehler, den die Schulmedizin leider immer noch macht, das Wechselspiel von Psyche und Körper nicht ausreichend zu berücksichtigen und alles auf biochemische Vorgänge zu reduzieren. Aber auch da ist man ja inzwischen schon ein gutes Stück weiter, zumindest wenn der Arzt seinen Beruf ernst nimmt.
Gerade die Bedeutung der Psyche bei der Heilung wird natürlich von den Esoterikern und Wunderheilern ausgiebig genutzt, nicht ohne die Heilwirkungen all ihren fragwürdigen, überteuerten Mittelchen zuzuschreiben, die in Wahrheit bestenfalls wirkungslos sind, im schlechteren Fall irreversible Schäden verursachen können. ----------- ly hat dich lieb! |