DJ: MARKT/ Rohstoffnahe Werte setzen ihren Kursrückgang aus Sorge vor einer weiteren Straffung der Geldpolitik in China weiter fort. "Es ist vor allem die Sorge, dass die Chinesen wieder am 12., also Freitag, die Mindestreserve erhöhen", sagt ein Händler. Bereits die letzten beiden Male seien solche Entscheidungen an einem 12. des Monats bekanntgegeben worden. Da Chinas Notenbank keine festen Daten für solche Bekanntgaben habe, halte sich der Markt an so etwas fest.
Ein Straffung der Geldpolitik würde automatisch auch die kreditfinanzierte Nachfrage nach Rohstoffen dämpfen. Zudem seien die Lager zumeist voll. Auslöser der Befürchtungen waren die chinesischen Inflationsdaten am Morgen. Im Februar stiegen die Lebenshaltungskosten um 2,7% gegenüber dem Vorjahr anstelle erwarteter 2,4%. Damit hat sich die Teuerung nach einem Plus von 1,5% im Januar deutlich beschleunigt. Der Basic-Resources-Index fällt um 1,5%, Xstrata um 2,4% und Rio Tinto und BHP um je 2%.
DJG/mod/cln
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March 11, 2010 10:37 ET (15:37 GMT) Dow Jones & Company, Inc.2010 ----------- "Kurzfristig helfen Schulden. Langfristig gehen wir alle tot" John Maynard Keynes (Brit. Wirtschaftswissenschaftler, 1883-1946) |