Und bis dahin sahnt sie Petra Hinz kräftig ab: Für jeden Monat, den sie im Bundestag bleibt, erhält sie nämlich weiter ihre Bezüge. Das sind pro Monat 9327,21 Euro Abgeordnetenentschädigung sowie eine Kostenpauschale von rund 4300 Euro für ihr Wahlkreisbüro.
Da sie bis August keinen Rücktritt angemeldet hat, erhält sie die Bezüge für den ganzen Monat. Sollte sie wie von ihr gewünscht erst Mitte September gegenüber Bundestagspräsident Norbert Lammert ihren Mandatsverzicht erklären, bekäme sie bis Ende September ihre Abgeordnetenentschädigung. 14 Tage lang gratis mit der Deutschen Bahn
Die Kostenpauschale von 4300 Euro für ihr Wahlkreisbüro sowie für Mehraufwendungen in Berlin und bei Dienstreisen im Inland bekommt sie sogar einen Monat länger als die Abgeordnetenentschädigung - also möglicherweise bis Oktober. Nach ihrem Mandatsverzicht darf Petra Hinz außerdem noch 14 Tage lang gratis mit der Deutschen Bahn fahren.
Legt sie dann ihr Mandat nieder, gehen die Zahlungen weiter: Pro Jahr im Bundestag bekommt sie monatlich die Abgeordneten-Entschädigung. Da sie seit 2005 Bundestagsmitglied ist, entspricht das elf Monaten – also nochmal knapp 100.000 Euro insgesamt.
Auch eine passable Rente wartet auf Hinz. Aufgrund einer Änderung der Entschädigungs-Paragraphen 2008 ist die Berechnung des Betrags komplizierter. Summa summarum dürfte der monatliche Rentenbetrag bei rund 2500 Euro liegen. Das Geld bekommt Hinz ab dem 67. Lebensjahr.
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