Secunet hat Potential!
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neuester Beitrag: 16.04.26 11:31
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| eröffnet am: | 02.11.10 00:29 von: | Hawede | Anzahl Beiträge: | 1014 |
| neuester Beitrag: | 16.04.26 11:31 von: | HamBurch | Leser gesamt: | 602373 |
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30.01.26 15:56
#951 In der Euro am Sonntag
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The trend ist your friend
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01.02.26 13:06
#952 Euro am Sonntag
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Angehängte Grafik:
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01.02.26 13:31
#953 Secunet bis 2028
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03.02.26 14:34
#955 Charttechnik sprach durchaus für 220, aber
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03.02.26 14:36
#956 Jedenfalls
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03.02.26 16:37
#957 Der fulminante Kursanstieg
Für mich sind das logischerweise jetzt Gewinnmitnahmen, siehe Vermeer
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04.02.26 11:23
#958 So langsam...
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07.02.26 14:14
#959 Gedanken zu Secunet
Bei größeren EU Aufträgen spielt neben der technischen Eignung auch der Länderproporz eine wesentliche Rolle. Deutschland ist der größte Nettozahler der EU und sicherheitspolitisch einer der zentralen Mitgliedsstaaten. Vor diesem Hintergrund ist es aus europäischer Sicht plausibel, dass bei sicherheitskritischen Projekten ein deutscher Technologiepartner eingebunden wird. Aufgrund der vorhandenen Kompetenzen ist Secunet in diesem Segment der naheliegendste Kandidat.
EU Großprojekte werden in der Regel nicht an einzelne Unternehmen vergeben, sondern an Konsortien, die unterschiedliche technologische und organisatorische Fähigkeiten bündeln. In solchen Strukturen wäre Secunet kein Lead Partner, aber ein relevanter technischer Kernlieferant, insbesondere für hochsichere Kommunikationslösungen, Kryptografie und behördenspezifische Sicherheitsanforderungen. Diese Rolle ist für die Gesamtarchitektur solcher Projekte entscheidend.
Sollte Secunet zusätzlich zu seinem organischen Wachstum und möglichen strategischen Zukäufen in EU Projekte dieser Größenordnung eingebunden werden, hätte dies spürbare Auswirkungen auf die Wahrnehmung des Unternehmens. Eine solche Entwicklung würde nicht nur zu höheren und stabileren Erlösen führen, sondern auch die Positionierung von Secunet als europäischer Hochsicherheitsanbieter weiter stärken. In der Folge würde sich das Bewertungsniveau des Unternehmens strukturell verändern, da sowohl die Planbarkeit als auch die strategische Bedeutung zunehmen.
Aus analytischer Sicht wäre die Teilnahme an einem EU Großprojekt daher weniger ein einzelner Auftrag, sondern ein qualitativer Sprung in eine neue Unternehmensphase. Die Kombination aus technologischer Relevanz, politischer Einbindung und wachsender europäischer Sichtbarkeit würde das Potenzial eröffnen, dass Secunet in eine deutlich höhere Bewertungskategorie hineinwächst. Das Unternehmen würde damit in eine Liga aufsteigen, in der andere Maßstäbe gelten als heute.
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08.02.26 10:07
#960 M&A Fantasie
Veridos gehört zu den wichtigsten Anbietern im Bereich elektronische Pässe, elektronische Identitäten, staatliche Identitätsinfrastruktur und Identity Management Plattformen. Genau diese Technologien passen perfekt zu den Kernbereichen von secunet wie SINA, Secure Identity und der gesamten Hochsicherheits IT für Behörden. Die Synergien wären enorm.
Wenn G+S seine Identity Sparte neu ordnet, was strategisch absolut sinnvoll wäre, könnten einzelne Veridos Assets herausgelöst und in secunet integriert werden. Das wäre politisch unkritisch, operativ machbar und würde Secunet zum nationalen Sicherheits und Identity Champion machen.
Der Markt preist aktuell keinerlei M&A Fantasie ein. Ein solcher Schritt wäre ein echter Gamechanger für Wachstum, Marktposition und Bewertung.
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08.02.26 10:56
#961 960 #
Secunet spielt dabei eine besondere Rolle, weil es der einzige börsennotierte Hebel im gesamten G+D Konzern ist. Wenn Identity Assets aus dem Veridos Umfeld in Secunet integriert werden, steigt der Wert sofort sichtbar, ohne dass G+D selbst an die Börse muss. Da G+D Mehrheitsaktionär von Secunet ist und gleichzeitig 60 Prozent an der Bundesdruckerei hält, könnte ein solcher Schritt jederzeit erfolgen, ohne Ausschreibung und ohne politische Hürden.
Deshalb wäre es realistisch, dass G+D die Identity Sparte neu ordnet und einzelne Veridos Assets an Secunet überträgt. Für Secunet wäre das ein strategischer Sprung nach vorn und der Markt würde das Unternehmen nicht mehr nur als organisch wachsenden IT Sicherheitsanbieter sehen, sondern als nationalen Identity Champion.
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08.02.26 14:34
#962 Disruption durch KI
Die KI wird von vielen noch sehr unterschätzt. Auch die großen Software Security Player in den USA kommen unter Druck, Tenable hat ein KGV von 11 trotz starker Zahlen letzte Woche.
ALLE Softwareunternehmen werden früher oder später kräftigen Gegenwind bekommen, sei es durch neue Player, die mit KI Softwareentwicklung ganz schnell top Technologie entwickeln können oder durch Player wie Chat GPT oder Anthropic selbst. Chat GPT bietet heute schon Endpoint Sec. und vieles mehr an.
Somit ist secunet für mich derzeit der enizige klare Kaufkandidat und Gewinner durch KI. Klar ist natürlich, dass durch KI die Gefahren und die Angriffe massiv zunehmen werden.
Mit seiner einzigartigen Positionierung mit Krytographie, Plattformen und hochsicherer Cloud ist secunet sehr gut gegen Disruption geschützt. Die secunet Software in den Produkten ist dabei nicht relevant, da diese ja nur produktspezifisch ist.
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08.02.26 14:39
#963 Gefahr durch KI?
https://www.youtube.com/watch?v=aRxkKAFAGo0
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08.02.26 15:09
#964 Ergänzend dazu hab ich mal Chat GPT gefrag.
"Ja – KI kann für Secunet zur Gefahr werden, aber nicht so platt nach dem Motto „KI macht Cybersecurity überflüssig“. Die Bedrohung ist subtiler. Und genau da liegt meine klare Meinung: Kurzfristig Rückenwind, langfristig echter Anpassungsdruck.
So sehe ich das:
- Wo KI Secunet schaden kann:
1. Standard-Security wird zur Commodity.
KI automatisiert genau das, womit klassische IT-Sicherheitsanbieter Geld verdienen:
- Log-Analyse
- Anomalieerkennung
- Incident Response
Das drückt Margen. Kunden fragen sich: *Warum teure Speziallösungen, wenn KI-Tools das günstiger können?
2. Big Tech frisst Randbereiche:
Microsoft, Google & Co. integrieren KI-Security direkt in ihre Ökosysteme. Wenn Sicherheit „mitgeliefert“ wird, wird es für spezialisierte Anbieter enger.
3. Staatliche Kunden werden preissensibler:
Secunet lebt stark von Behörden & Bund. Wenn KI Effizienz verspricht, kommt politisch schnell der Gedanke: „Das muss billiger gehen.“
Wo KI Secunet hilft:
1. Hochsicherheitsbereiche sind NICHT KI-commoditizable.
- VS-NfD
- Geheim / Streng geheim
- Kritische Infrastruktur
Hier zählen Zertifizierungen, Vertrauen und jahrzehntelange Beziehungen. KI kann unterstützen, aber ersetzt kein BSI-zertifiziertes Gesamtsystem.
2. KI verschärft die Bedrohungslage.
KI macht Angriffe:
- schneller
- gezielter
- skalierbarer
Das erhöht den Sicherheitsbedarf – gerade bei Staat & KRITIS. Das spielt Secunet in die Karten.
3. Secunet kann KI selbst integrieren. Wenn sie KI nutzen für:
- Angriffserkennung
- forensische Analyse
- sichere Kommunikationssysteme
… dann wird KI kein Risiko, sondern ein Produkt-Upgrade.
Mein Fazit (klar & ohne Weichspüler)
- Kurzfristig: KI ist eher ein Argument für Secunet
- Langfristig: Gefahr, wenn Secunet sich auf „wir sind halt sicher“ ausruht
Kernfrage:
Wird Secunet KI-gestützte Hochsicherheit verkaufen oder hochgesicherte Legacy-Systeme?"
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08.02.26 15:53
#965 Grok KI
Direkte Konkurrenz durch KI (d. h. dass KI secunets Kerngeschäft verdrängt) ist aktuell sehr begrenzt – im Gegenteil:secunets Markt ist hochreguliert und hochsensibel (Behörden, Geheimhaltung, NATO-Umfeld, kritische Infrastruktur). Hier zählen Vertrauen, Zertifizierungen (BSI, Common Criteria), digitale Souveränität und nachweisbare Sicherheit mehr als reine KI-Performance.
Globale KI-Giganten (OpenAI, Google, Microsoft, Anthropic) dürfen in diesen Bereichen oft nicht eingesetzt werden – wegen Cloud-Abhängigkeit, US-CLOUD Act, fehlender Zulassungen für VS-NfD/GEHEIM.
secunet nutzt KI sogar als eigenes Differenzierungsmerkmal und baut mit Partnern (NVIDIA, HPE) sovereign KI-Infrastrukturen auf, die Konkurrenten so nicht bieten können.
Mögliche indirekte Konkurrenz:
KI-gestützte Cybersecurity-Plattformen von Palo Alto, CrowdStrike, Darktrace etc. (haben starke ML-basierte Threat Detection) - aber meist nicht sovereign genug für deutsche Behörden.
Europäische Player wie Atos, Thales, Airbus DS Cybersecurity oder kleinere Spezialisten (z. B. in Secure AI).
In Palantir-ähnlichen Analyseplattformen für Sicherheitsbehörden gibt es Diskussionen um europäische Alternativen – secunet ist hier involviert (Projekt „NasA“ etc.) und könnte von KI-Abhängigkeit von US-Anbietern profitieren.
Zusammenfassung
KI ist für secunet keine Bedrohung, sondern Chance und neues Geschäftsfeld. Das Unternehmen wandelt sich vom reinen Security-Hardware/Consulting-Anbieter hin zu einem Anbieter sicherer, sovereign KI-Lösungen für den öffentlichen und kritischen Sektor. Gerade weil KI in sensiblen Bereichen nur mit extrem hohen Sicherheitsgarantien eingesetzt werden darf, hat secunet hier einen klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber reinen KI-Playern oder US-Cloud-Anbietern.
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10.02.26 03:25
#966 Ja, das ist eine
Viele werden Ki nicht überleben denk ich.
Hatte mich auch kurz gefragt, ob ich vielleicht jetzt mal ne SAP nehme nach dem Einbruch.
Dagegen entschieden, denn bei sowas kommt der Angriff von meheren Fronten, nicht nur der offensichtlichen Bedrohung für die Software an sich, sondern der "noch" subtileren Bedrohung, die imho langfristig weit verheerender sein wird - der Jobverlust von Millionen und aber Millionen "white collar" Jobs der kommen wird.
Im Moment noch als "Effizienzprogramme" von Big Tech verkauft, wo man ganze Abteilungen einsparen kann, da KI die Aufgaben übernimmt, sind das alles Verwaltungsjobs etc die kein PC und damit auch keine Software irgendeiner Art brauchen.
Langfristig wart ich auf den Tag, an dem dann an der Börse die Panik ausbricht, weil man registriert, dass die Unsummen (allein 650 Milliarden dies Jahr von den 3 oder 4 Amitechs) pro Jahr investiert werden, nicht damit man sich KI Filmchen anschauen kann oder vielleicht alle paar hundert sich nen KI Assistenten kaufen, sondern um auf breiter Front menschliche Arbeitsplätze zu streichen.
Wann das sein wird keine Ahnung, aber iwann wird auch der Tag kommen. Bis dahin... Secunet ist mein einziges Unternehmen was im Softwarebereich aktiv ist, alles andere hab ich gekickt und kein Interesse mehr...
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16.02.26 12:16
#967 Secunet
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
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16.02.26 13:22
#968 Morgan Stanley sieht das ähnlich
Morgan Stanley flags $45B hidden cybersecurity opportunity
The software stocks sell-off might be a perfect time to buy some cybersecurity stocks.
https://www.thestreet.com/investing/stocks/...bersecurity-opportunity
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16.02.26 14:41
#970 Ich denk auch immer wieder
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18.02.26 14:28
#971 Cyberangriff auf die Deutsche Bahn
Die Bahn ist kritische Infrastruktur und die heutigen Angriffe stammen nicht mehr von Einzelpersonen, sondern von professionell organisierten Gruppen. Die bisherigen Dienstleister decken breite IT Security ab, aber nicht die Schutzklassen, die im KRITIS Bereich notwendig sind. Secunet arbeitet seit Jahren genau in diesem Hochsicherheitssegment und schuetzt dort, wo staatliche oder staatsnahe Angreifer aktiv sind.
Der Vorfall ist ein strategisches Warnsignal. Wenn die Bahn ihre Systeme wirklich auf ein zeitgemäßes Niveau bringen will, führt langfristig kein Weg an einem Anbieter wie Secunet vorbei.
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18.02.26 19:21
#972 Eckhart, die Russen kommen!
Anscheinend nen Angriff auf mehere Nato Staaten...
Naja, wenn mit KI jeder ein Programmierer sein kann, dann kann ja auch jeder hacken theoretisch oder?
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21.02.26 10:08
#974 Anthropic
Neues KI-Tool scannt Code und erstellt Korrekturvorschläge zur menschlichen Überprüfung.
Der Sektor-ETF fällt um 3,8 % und setzt damit seine Verluste seit Jahresbeginn fort.
Cybersicherheitsaktien gerieten am Freitag stark unter Druck, da Anleger die neue Entwicklung von Anthropic verarbeiteten, die Claude weiter in einen Bereich drängt, der lange von spezialisierter Sicherheitssoftware dominiert wurde.
CrowdStrike und Okta führten den Kursverfall an, wobei auch andere Cybersicherheitsaktien nachgaben, da Anleger wiederkehrende strategische Fragen abwogen.
Die Antwort zeigt sich in den Kursen: CrowdStrike fiel um bis zu 6,5 %, Cloudflare um mehr als 6 %, Okta um 5,7 %, Zscaler um 3,5 % und SailPoint um 6,8 %.
Der Global X Cybersecurity ETF gab um bis zu 3,8 % nach und verzeichnete damit seit Jahresbeginn einen Verlust von 14 %.
Warum Claude den Markt verunsicherte
Anthropic gab bekannt, dass seine neue Funktion „Claude Code Security“ Quellcode auf Sicherheitslücken scannt und gezielte Software-Patches zur Überprüfung durch Experten vorschlägt. Die Funktion wird zunächst in einer begrenzten Testphase veröffentlicht.
Vereinfacht gesagt: Sie analysiert die Software eines Unternehmens wie ein Sicherheitsanalyst, markiert potenzielle Schwachstellen und entwirft Lösungsvorschläge. Die endgültige Entscheidung über die Implementierung überlässt sie jedoch einem Experten, anstatt Änderungen automatisch anzuwenden.
Dieses „Human-in-the-Loop“-Design ist wichtig, da Fehlalarme im Bereich der IT-Sicherheit teuer sind und fehlerhafte Korrekturen neue Probleme verursachen können.
Anthropic gibt an, dass das Tool dieses Risiko durch mehrstufige Überprüfung der Ergebnisse, die Vergabe von Schweregraden zur Fokussierung der Teams und die Hinzufügung einer Vertrauensbewertung minimiert, damit Prüfer die Zuverlässigkeit jeder Warnung einschätzen können.
Lesen Sie auch: Anthropic erhält 30 Milliarden US-Dollar bei einer Bewertung von 380 Milliarden US-Dollar – KI-Finanzierung erreicht Rekordwerte
KI als Produkt, nicht nur als Funktion
Der Kurssturz vom Freitag fügt sich in eine seit Wochen bestehende Marktentwicklung ein.
Investoren befürchten zunehmend, dass KI-basierte Tools die Preissetzungsmacht von Softwareunternehmen untergraben könnten, indem sie „ausreichend gute“ Alternativen direkt in den Programmier-Workflow integrieren.
Die Befürchtung besteht nicht darin, dass die Sicherheitsausgaben verschwinden, sondern dass sich ein Teil der Arbeit von eigenständigen Sicherheitsprodukten hin zu KI-gestützten Scans und Behebungsfunktionen verlagert, die sich eher wie eine integrierte Funktion als wie ein separates Abonnement anfühlen.
Um es klarzustellen: Anthropic positioniert Claude Code Security als defensives Tool und betont, dass keine Anwendung ohne menschliche Genehmigung erfolgt.
Es wird außerdem als kontrollierte Vorschau dargestellt, die auf Enterprise- und Team-Kunden beschränkt ist, mit beschleunigtem Zugriff für Betreiber von Open-Source-Repositories.
Doch Märkte handeln oft mit der Richtung, nicht mit dem Kleingedruckten, und die Richtung ist hier, dass fortschrittliche KI-Modelle sich vom Schreiben von Code hin zur Codeüberwachung bewegen.
Für die Cybersicherheitsanbieter, deren Aktienkurse gefallen sind, stellt sich kurzfristig die Frage, ob dies ein durch Schlagzeilen ausgelöster Neustart ist oder der Beginn eines verschärften Wettbewerbs in den Telefonkonferenzen zu den Quartalsergebnissen.
Investoren werden darauf achten, ob etablierte Unternehmen ihre Marktposition verteidigen können, indem sie KI in umfassendere Plattformen wie Endpunktschutz, Identitätsmanagement, Netzwerksicherheit und Reaktion integrieren, wo Ergebnisse, Daten und Echtzeit-Bedrohungsinformationen weiterhin genauso wichtig sind wie die Codeanalyse.
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21.02.26 10:40
#975 Secunet bleibt Fels in der Brandung
Genau diese Firmen geraten unter Druck, weil KI Teile ihrer Softwarefunktionen angreift und damit ihre Preissetzungsmacht infrage stellt. Secunet spielt jedoch in einem völlig anderen Markt.
Secunet liefert hochsichere, staatlich zertifizierte Infrastruktur für Behörden, Militär, Geheimschutz und kritische Infrastruktur. Die Produkte wie SINA, Kryptohardware, sichere Identitäten und Grenzkontrollsysteme unterliegen strengen BSI und NATO Vorgaben. KI Modelle wie Claude können in diesen Bereichen weder eingesetzt noch zugelassen werden, weil sie die Anforderungen an digitale Souveränität, Zertifizierung und physische Sicherheit nicht erfüllen. Der Burggraben von Secunet ist regulatorisch und politisch, nicht technologisch, und genau deshalb durch KI nicht angreifbar.
Im Gegenteil, KI verschärft die Bedrohungslage erheblich. Angriffe werden schneller, komplexer und skalierbarer. Das erhöht den Bedarf an hochsicheren Infrastrukturen, und damit an Secunet. Auch die Diskussion im Forum zeigt, dass Secunet in Europa eine einzigartige Stellung hat, weil kein anderer Anbieter diese Tiefe an Kryptografie, Hochsicherheit und staatlicher Zulassung abdeckt. Dazu kommt die strategische Rolle innerhalb der G D Gruppe und die mögliche Neuordnung der Identity Sparte, die Secunet langfristig sogar stärken könnte.
Fazit: KI bedroht die klassischen Software Security Anbieter, aber nicht Secunet.
Secunet profitiert eher von der steigenden Komplexität und Regulierung. Der Burggraben bleibt bestehen und wird durch die zunehmende Bedeutung souveräner Hochsicherheit eher noch tiefer.
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