Der Mann steht bei der DB einer Researchabteilung mit ca. 900 Mitarbeitern vor.
"Deutsche-Bank-Chefvolkswirt David Folkerts-Landau wirft Russlands Präsident Putin "geopolitische Denkmuster des 19. Jahrhunderts" vor. Dafür werde er einen hohen ökonomischen Preis zahlen." (...) "Derzeit sieht es so aus, als ob die wirtschaftlichen Folgen im Rest der Welt kaum zu spüren sein werden, sondern vor allem in Russland. Im Gegensatz zu vielen Investoren glaube ich aber, dass Putin bereit ist, diese wirtschaftlichen Kosten in Kauf zu nehmen, um das geopolitische Gewicht Russlands zu stärken und den russischen Einfluss in der Region zu sichern. Dies dürfte zu wachsender geopolitischer Unsicherheit und am Ende auch zu wachsender wirtschaftlicher Instabilität führen." (...) "Der Blick auf Russland wird sich grundlegend ändern. Die strukturellen Schwächen des Landes werden mit der Zeit zutage treten. Russland ist immer noch überwiegend eine Rohstoffökonomie. Es ist seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion nicht gelungen, die Volkswirtschaft zu diversifizieren. Für ein relativ kleines Land wie Saudi-Arabien mag das reichen, aber nicht für ein Land mit mehr als 140 Millionen Einwohnern. Russland hat es versäumt, eine funktionierende Wirtschaft aufzubauen, welche international wettbewerbsfähig ist. Die wirtschaftliche Monokultur ist bedingt durch staatlichen Dirigismus, massive Korruption und mangelnde Rechtssicherheit."
http://www.welt.de/wirtschaft/article127357224/...-ueberschaetzt.html
----------- Freies Land ! ... noch |