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Chinas Geheimwaffe: Warum seltene Erden für Anleger trotzdem uninteressant sind! ETF-News
09.07.25 15:32
apoBank
Düsseldorf (www.fondscheck.de) - Mit dem Quasi-Monopol auf seltene Erden besitzt das kommunistische China eine kraftvolle handelspolitische Waffe, so Clemens Berendt, Lead Portfoliomanager der apoBank.
Ohne Terbium, Gadolinium und Samarium könnten weder Autos elektrifiziert noch Windparks errichtet werden. Auch die Rüstungsindustrie sei auf diese Rohstoffe angewiesen. Wenn China den Export von seltenen Erden einschränke, würden deutsche Unternehmen das deshalb sofort spüren. Tatsächlich habe es hierzulande bereits vereinzelt Produktionsunterbrechungen gegeben. apoBank begrüße es, dass die deutsche Außenpolitik das Thema in den jüngsten Gesprächen mit der chinesischen Führung klar angesprochen habe. Eine Störung der Lieferketten aufgrund zu geringer Lieferung von seltenen Erden sei damit vorerst gebannt.
Für den Markt seien das gute Nachrichten. Dessen ungeachtet seien seltene Erden aus Sicht der apoBank keine attraktive Anlageklasse. Um mitzuverdienen, würden sich vor allem die Aktien von chinesischen Minengesellschaften anbieten. Diese seien aber überwiegend gering kapitalisiert und sehr schwankungsintensiv.
Der Kursverlauf des in Europa für Privatanleger zugelassenen VanEck Rare Earth and Strategic Metals ETF zeige das eindrucksvoll. Der vor dreieinhalb Jahren aufgelegte börsennotierte Indexfonds sei zunächst binnen weniger Monate um 25 Prozent gestiegen, seitdem aber kontinuierlich gesunken. Aktuell notiere er knapp 60 Prozent unter dem Emissionspreis.
Etwas besser würden Anleger abschneiden, die in einen ETF auf den Branchenindex MSCI World Metals and Mining investieren würden. Aber auch dieser Index habe sich in den vergangenen 15 Jahren deutlich schlechter entwickelt als der MSCI World.
In der Vermögensverwaltung apoBank würden seltene Erden deshalb nur indirekt eine Rolle spielen. apoBank investiere vor allem in Technologie- und Industrieunternehmen, die seltene Rohstoffe im Produktionsprozess nutzen würden. (09.07.2025/fc/n/e)
Ohne Terbium, Gadolinium und Samarium könnten weder Autos elektrifiziert noch Windparks errichtet werden. Auch die Rüstungsindustrie sei auf diese Rohstoffe angewiesen. Wenn China den Export von seltenen Erden einschränke, würden deutsche Unternehmen das deshalb sofort spüren. Tatsächlich habe es hierzulande bereits vereinzelt Produktionsunterbrechungen gegeben. apoBank begrüße es, dass die deutsche Außenpolitik das Thema in den jüngsten Gesprächen mit der chinesischen Führung klar angesprochen habe. Eine Störung der Lieferketten aufgrund zu geringer Lieferung von seltenen Erden sei damit vorerst gebannt.
Der Kursverlauf des in Europa für Privatanleger zugelassenen VanEck Rare Earth and Strategic Metals ETF zeige das eindrucksvoll. Der vor dreieinhalb Jahren aufgelegte börsennotierte Indexfonds sei zunächst binnen weniger Monate um 25 Prozent gestiegen, seitdem aber kontinuierlich gesunken. Aktuell notiere er knapp 60 Prozent unter dem Emissionspreis.
Etwas besser würden Anleger abschneiden, die in einen ETF auf den Branchenindex MSCI World Metals and Mining investieren würden. Aber auch dieser Index habe sich in den vergangenen 15 Jahren deutlich schlechter entwickelt als der MSCI World.
In der Vermögensverwaltung apoBank würden seltene Erden deshalb nur indirekt eine Rolle spielen. apoBank investiere vor allem in Technologie- und Industrieunternehmen, die seltene Rohstoffe im Produktionsprozess nutzen würden. (09.07.2025/fc/n/e)


