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ETF Flow Report - August 2024: Weiterhin stark - ETF-News
16.09.24 09:46
Amundi
Paris (www.fondscheck.de) - Im August flossen weltweit 88,8 Mrd. Euro in börsengehandelte Fonds (ETF), so die Experten von Amundi in ihrer aktuellen Ausgabe von "ETF Flow Report".
Aktien-ETFs seien mit Zuflüssen von 46,7 Mrd. Euro im vergangenen Monat weiterhin sehr gefragt gewesen. Anleihe-ETFs hätten mit einem Plus von 36,1 Mrd. Euro knapp dahinter gelegen.
ETFs auf breit diversifizierte US-Indices hätten mit Zuflüssen von 18,9 Mrd. Euro im August alle anderen Strategien übertroffen. Bei Anleihen hätten ETFs auf Staatsanleihen mit einem Plus von 6,7 Mrd. Euro dominiert. Abflüsse im Volumen von 2,6 Mrd. Euro habe es hingegen aus ETFs mit Fokus auf großkapitalisierte US-Unternehmen gegeben.
Abflüsse habe es zudem aus Japan-Aktien-ETFs (-900 Mio. Euro) sowie - infolge negativer makroökonomischer Perspektiven - aus China-Aktien-ETFs (-1,1 Mrd. Euro) gegeben.
Europäische UCITS-Aktien-ETFs hätten im August Zuflüsse in Höhe von 14,6 Mrd. Euro verbucht. Am beliebtesten seien dabei ETFs auf US-Aktien-Indices mit Zuflüssen von 4,9 Mrd. Euro gewesen. ETFs auf globale Industrieländerindices hätten 4,2 Mrd. Euro eingesammelt. Ebenfalls gefragt gewesen seien ETFs auf All-Country-Indices, wie beispielsweise Produkte auf den MSCI ACWI, die sowohl Industrie- als auch Schwellenländer beinhalten würden (+2 Mrd. Euro). ETFs auf reine Schwellenländerindices seien Neugelder von 1,2 Mrd. Euro zugeflossen.
Obwohl der US-Tech-Sektor seit Juni hinter dem S&P 500 zurückgeblieben sei, hätten Anleger im August immer noch 600 Mio. Euro in ETFs auf den IT-Sektor investiert. ETFs mit Fokus auf Aktien aus dem Gesundheitswesen sei mit Zuflüssen von 500 Mio. Euro ebenfalls sehr beliebt gewesen. Anleger hätten offenbar nach defensiveren Strategie gesucht, die weniger mit der Entwicklung der Finanzmärkte und der Wirtschaft korreliere.
Wegen der höheren Schwankungsanfälligkeit des US-Tech-Sektors hätten ETFs auf gleichgewichtete Indices in den letzten Monaten besser abgeschnitten. Dies spiegele sich auch in den Zuflüssen im Volumen von 700 Mio. Euro wider. Bei ETFs auf Faktor-Indices habe es bei Income- und Minimum-Volatilitätsstrategien mit Zuflüssen von 600 Mio. Euro bzw. 400 Mio. Euro die stärkste Nachfrage gegeben.
Bei ESG-Strategien habe es Zuflüssen von 700 Mio. Euro in ETFs auf US-ESG-Aktienstrategien und Abflüsse in Höhe von 600 Mio. Euro aus All-Country-ESG-ETFs gegeben.
Europäische Anleihe-UCITS-ETFs hätten Zuflüssen in Höhe von 5,1 Mrd. Euro verzeichnet, wobei ETFs mit Fokus auf Investment-Grade-Anleihen mit Neugeldern von 2,8 Mrd. Euro an der Spitze der Absatzliste gestanden hätten. ETFs auf US-Dollar-Anleihe-Indices hätten um 1,5 Mrd. Euro zugelegt, ETFs auf Euro-Anleihe-Indices um 1,1 Mrd. Euro.
Rückläufige Zinssätze in der Eurozone hätten sich für ETFs auf Unternehmensanleihe-Indices dieser Region als förderlich erwiesen. Geringere Durationen und der positive Effekt auf die Verschuldungssituation von Unternehmen hätten deren Kreditaussichten verbessert.
Da die US-Arbeitsmarktdaten für August schwächer als erwartet ausgefallen seien, sei die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung durch die US-Notenbank zuletzt gestiegen, was US-Anleihen mit Investment-Grade-Rating weiter unterstützen könnte. Anleger hätten im August ETFs auf US-Dollar lautende Staatsanleihen um 1,2 Mrd. Euro und auf Euro lautende Anleihen um 600 Mio. Euro aufgestockt.
Während ETFs auf langlaufende US-Staatsanleihen auf der Verkaufsliste gestanden hätten (-1,3 Mrd. Euro), hätten Anleger 2,2 Mrd. Euro in ETFs auf kurzlaufende US-Staatsanleihen investiert. Da die Kurse langlaufender Anleihen gestiegen seien, hätten Anleger offenbar Gewinne mitgenommen.
Geldmarkt-ETFs hätten im August Zuwächse von 1,1 Mrd. Euro verzeichnet. Beliebt gewesen seien diese ETFs, da Anleger dank der relativ hohen Zinsen ohne Zinsänderungsrisiken sowohl in Euro als auch in US-Dollar attraktive Renditen hätten erzielen können.
ESG-Anleihe-ETFs hätten mit Zuflüssen von 1 Mrd. Euro im August besser als ESG-Aktien-ETFs abgeschnitten. ETFs auf ESG-Investment-Grade-Strategien hätten mit einem Plus von 700 Mio. Euro den größten Teil der Zuflüsse beigetragen. (16.09.2024/fc/n/e)
Aktien-ETFs seien mit Zuflüssen von 46,7 Mrd. Euro im vergangenen Monat weiterhin sehr gefragt gewesen. Anleihe-ETFs hätten mit einem Plus von 36,1 Mrd. Euro knapp dahinter gelegen.
ETFs auf breit diversifizierte US-Indices hätten mit Zuflüssen von 18,9 Mrd. Euro im August alle anderen Strategien übertroffen. Bei Anleihen hätten ETFs auf Staatsanleihen mit einem Plus von 6,7 Mrd. Euro dominiert. Abflüsse im Volumen von 2,6 Mrd. Euro habe es hingegen aus ETFs mit Fokus auf großkapitalisierte US-Unternehmen gegeben.
Abflüsse habe es zudem aus Japan-Aktien-ETFs (-900 Mio. Euro) sowie - infolge negativer makroökonomischer Perspektiven - aus China-Aktien-ETFs (-1,1 Mrd. Euro) gegeben.
Europäische UCITS-Aktien-ETFs hätten im August Zuflüsse in Höhe von 14,6 Mrd. Euro verbucht. Am beliebtesten seien dabei ETFs auf US-Aktien-Indices mit Zuflüssen von 4,9 Mrd. Euro gewesen. ETFs auf globale Industrieländerindices hätten 4,2 Mrd. Euro eingesammelt. Ebenfalls gefragt gewesen seien ETFs auf All-Country-Indices, wie beispielsweise Produkte auf den MSCI ACWI, die sowohl Industrie- als auch Schwellenländer beinhalten würden (+2 Mrd. Euro). ETFs auf reine Schwellenländerindices seien Neugelder von 1,2 Mrd. Euro zugeflossen.
Obwohl der US-Tech-Sektor seit Juni hinter dem S&P 500 zurückgeblieben sei, hätten Anleger im August immer noch 600 Mio. Euro in ETFs auf den IT-Sektor investiert. ETFs mit Fokus auf Aktien aus dem Gesundheitswesen sei mit Zuflüssen von 500 Mio. Euro ebenfalls sehr beliebt gewesen. Anleger hätten offenbar nach defensiveren Strategie gesucht, die weniger mit der Entwicklung der Finanzmärkte und der Wirtschaft korreliere.
Bei ESG-Strategien habe es Zuflüssen von 700 Mio. Euro in ETFs auf US-ESG-Aktienstrategien und Abflüsse in Höhe von 600 Mio. Euro aus All-Country-ESG-ETFs gegeben.
Europäische Anleihe-UCITS-ETFs hätten Zuflüssen in Höhe von 5,1 Mrd. Euro verzeichnet, wobei ETFs mit Fokus auf Investment-Grade-Anleihen mit Neugeldern von 2,8 Mrd. Euro an der Spitze der Absatzliste gestanden hätten. ETFs auf US-Dollar-Anleihe-Indices hätten um 1,5 Mrd. Euro zugelegt, ETFs auf Euro-Anleihe-Indices um 1,1 Mrd. Euro.
Rückläufige Zinssätze in der Eurozone hätten sich für ETFs auf Unternehmensanleihe-Indices dieser Region als förderlich erwiesen. Geringere Durationen und der positive Effekt auf die Verschuldungssituation von Unternehmen hätten deren Kreditaussichten verbessert.
Da die US-Arbeitsmarktdaten für August schwächer als erwartet ausgefallen seien, sei die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung durch die US-Notenbank zuletzt gestiegen, was US-Anleihen mit Investment-Grade-Rating weiter unterstützen könnte. Anleger hätten im August ETFs auf US-Dollar lautende Staatsanleihen um 1,2 Mrd. Euro und auf Euro lautende Anleihen um 600 Mio. Euro aufgestockt.
Während ETFs auf langlaufende US-Staatsanleihen auf der Verkaufsliste gestanden hätten (-1,3 Mrd. Euro), hätten Anleger 2,2 Mrd. Euro in ETFs auf kurzlaufende US-Staatsanleihen investiert. Da die Kurse langlaufender Anleihen gestiegen seien, hätten Anleger offenbar Gewinne mitgenommen.
Geldmarkt-ETFs hätten im August Zuwächse von 1,1 Mrd. Euro verzeichnet. Beliebt gewesen seien diese ETFs, da Anleger dank der relativ hohen Zinsen ohne Zinsänderungsrisiken sowohl in Euro als auch in US-Dollar attraktive Renditen hätten erzielen können.
ESG-Anleihe-ETFs hätten mit Zuflüssen von 1 Mrd. Euro im August besser als ESG-Aktien-ETFs abgeschnitten. ETFs auf ESG-Investment-Grade-Strategien hätten mit einem Plus von 700 Mio. Euro den größten Teil der Zuflüsse beigetragen. (16.09.2024/fc/n/e)


