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Globaler ETF-Markt: Risikobereitschaft der Anleger im April zugunsten von Aktien gedreht
20.05.19 10:54
Amundi
Paris (www.fondscheck.de) - Im April hat die Risikobereitschaft der Anleger im Vergleich zum Vormonat zugunsten von Aktien gedreht, so die Experten von Amundi.
Die neuen Anlagemittel seien hauptsächlich in Aktien-ETFs investiert worden, die global mehr als 28 Mrd. Euro angezogen hätten. Rund die Hälfte der Netto-Mittelzuflüsse sei auf US-Aktien entfallen (14,3 Mrd. Euro), gefolgt von Sektor- & Smart-Beta-Exposures (+6,3 Mrd. Euro), japanischen Aktien (+5,6 Mrd. Euro) und Schwellenländeraktien (+1,6 Mrd. Euro). Auch europäische Aktien seien wieder gefragt gewesen (+710 Mio. Euro, gegenüber -730 Mio. Euro im März).
ETFs auf Anleihen hätten im Vergleich zu den Vormonaten weniger Geld angezogen (+12,3 Mrd. Euro, gegenüber +17,5 Mrd. Euro im März). Im Fokus hätten ETFs auf Unternehmensanleihen gestanden (+5,2 Mrd. Euro), gefolgt von ETFs auf Staatsanleihen (+3,1 Mrd. Euro).
Die Trends auf dem europäischen ETF-Markt seien im April im Vergleich zum Vormonat weitgehend unverändert gewesen. Die Spanienwahlen und die Entwicklungen an den US-Märkten hätten keinen Einfluss auf die Flows in Europa gehabt. Aktien-ETFs hätten weiterhin unter Abflüssen gelitten. Gekauft worden seien globale Aktien (+1,2 Mrd. Euro), während Eurozonenaktien (-2 Mrd. Euro) weiterhin und nun auch ETFs auf US-Aktien abgegeben worden seien. Die Nachfrage nach Schwellenländeraktien habe gegenüber dem Vormonat weiter angezogen und sich auf annähernd 930 Mio. Euro belaufen. Die Nachfrage nach Smart-Beta-ETFs habe im Vergleich zum Vormonat stark angezogen (+1,4 Mrd. Euro). Im Fokus hätten defensive Faktoren wie Qualität und Minimum Volatility gestanden. Das Interesse an nachhaltigen Strategien wachse in Europa kontinuierlich (+270 Mio. Euro), hauptsächlich bei globalen Aktien, gefolgt von Aktien aus Europa und Schwellenländeraktien.
In Europa hätten Renten-ETFs im April weiterhin von Zuflüssen profitiert - allerdings auf niedrigerem Niveau als in den Vormonaten. Bei Staatsanleihen hätten europäische Anleger weiterhin stark auf Schwellenländer (+1 Mrd. Euro) gesetzt. Bei Unternehmensanleihen seien im April Umschichtungen zugunsten von Hochzinsanleihen der Eurozone (+965 Mio. Euro) aufgefallen, gefolgt von Investment-Grade-Anleihen der Eurozone (+765 Mio. Euro). (20.05.2019/fc/n/e)
Die neuen Anlagemittel seien hauptsächlich in Aktien-ETFs investiert worden, die global mehr als 28 Mrd. Euro angezogen hätten. Rund die Hälfte der Netto-Mittelzuflüsse sei auf US-Aktien entfallen (14,3 Mrd. Euro), gefolgt von Sektor- & Smart-Beta-Exposures (+6,3 Mrd. Euro), japanischen Aktien (+5,6 Mrd. Euro) und Schwellenländeraktien (+1,6 Mrd. Euro). Auch europäische Aktien seien wieder gefragt gewesen (+710 Mio. Euro, gegenüber -730 Mio. Euro im März).
Die Trends auf dem europäischen ETF-Markt seien im April im Vergleich zum Vormonat weitgehend unverändert gewesen. Die Spanienwahlen und die Entwicklungen an den US-Märkten hätten keinen Einfluss auf die Flows in Europa gehabt. Aktien-ETFs hätten weiterhin unter Abflüssen gelitten. Gekauft worden seien globale Aktien (+1,2 Mrd. Euro), während Eurozonenaktien (-2 Mrd. Euro) weiterhin und nun auch ETFs auf US-Aktien abgegeben worden seien. Die Nachfrage nach Schwellenländeraktien habe gegenüber dem Vormonat weiter angezogen und sich auf annähernd 930 Mio. Euro belaufen. Die Nachfrage nach Smart-Beta-ETFs habe im Vergleich zum Vormonat stark angezogen (+1,4 Mrd. Euro). Im Fokus hätten defensive Faktoren wie Qualität und Minimum Volatility gestanden. Das Interesse an nachhaltigen Strategien wachse in Europa kontinuierlich (+270 Mio. Euro), hauptsächlich bei globalen Aktien, gefolgt von Aktien aus Europa und Schwellenländeraktien.
In Europa hätten Renten-ETFs im April weiterhin von Zuflüssen profitiert - allerdings auf niedrigerem Niveau als in den Vormonaten. Bei Staatsanleihen hätten europäische Anleger weiterhin stark auf Schwellenländer (+1 Mrd. Euro) gesetzt. Bei Unternehmensanleihen seien im April Umschichtungen zugunsten von Hochzinsanleihen der Eurozone (+965 Mio. Euro) aufgefallen, gefolgt von Investment-Grade-Anleihen der Eurozone (+765 Mio. Euro). (20.05.2019/fc/n/e)


