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Money Monitor Januar 2021: Ein stabiler Jahresauftakt


22.02.21 12:04
Lyxor Asset Management

Paris (www.fondscheck.de) - Im Januar sammelten Aktien und festverzinsliche Wertpapiere auf breiter Front beträchtliche Vermögenswerte ein, so die Experten von Lyxor Asset Management.

Schwellenländer-Produkte hätten sich dabei besonders starker Zuflüsse erfreut, sowohl bei Aktien als auch bei Anleihen. Rentenfonds und Renten-ETFs hätten zusammen 27,6 Milliarden Euro an Netto-Neugeldern eingesammelt. Davon seien 25,7 Milliarden Euro in offene Fonds und 1,9 Milliarden Euro in ETFs geflossen.

Aktienfonds und Aktien-ETFs hätten 49,3 Milliarden Euro an Netto-Neugeldern gewonnen. Diese hätten sich auf in 36,4 Milliarden Euro Zuflüsse in Fonds und 12,9 Milliarden Euro in ETFs geteilt. Thematisch hätten Anleger vor allem Schwellenländer, Energie, Finanzwerte und Technologie bevorzugt.

ETFs hätten im Januar 2021 Zuflüsse in Höhe von 15,3 Milliarden Euro verbucht. Davon seien 1,9 Milliarden Euro auf Fixed-Income-ETFs und 12,9 Milliarden Euro auf Aktien-ETFs entfallen. ESG-ETFs hätten ihren starken Trend fortsetzen können und mit 8,6 Milliarden Euro ihre bisher zweitgrößten monatlichen Zuflüsse eingesammelt. Smart-Beta-ETFs hätten Zuflüsse von 1,2 Milliarden gesehen. Treiber für diese Entwicklung sei die Rotation in Value gewesen, die das Interesse der Anleger geweckt habe.

ESG-ETFs würden weiterhin ein beachtliches Wachstum über alle Sektoren, Themen und Anlagestile hinweg zeigen. Anlegern stünden mittlerweile zahlreiche Bausteine zur Verfügung, um ein umfassendes Multi-Asset-ESG-Portfolio zusammenzustellen.

Im ESG-Bereich hätten sich sowohl Aktien- als auch Renten-ETFs in den letzten Monaten über steigende Zuflüsse freuen können. ESG-Aktien-ETFs seien mit durchschnittlichen monatlichen Zuflüssen in Höhe von 7,2 Milliarden Euro in den letzten drei Monaten die großen Gewinner gewesen, ESG-Anleihen-ETFs seien auf 1,4 Milliarden Euro gekommen.

Ein signifikanter Anteil der Aktienflüsse sei in globale Allokationen investiert worden. Der Rest habe sich auf Aktien aus den USA und Europa verteilt, was im Großen und Ganzen die regionale Verteilung in den wichtigsten Indices widerspiegele. Dies veranschauliche klar den anhaltenden und signifikanten Trend weg von Nicht-ESG-Portfolios und hin zu ESG-Portfolios.

Breit angelegte ESG-ETFs würden mit 83,3 von 96,5 Milliarden Euro des verwalteten Vermögens nach wie vor den Löwenanteil unter den ESG-ETFs stellen. Sie hätten auch über die letzten zwölf Monate mit 45,3 Milliarden Euro die meisten Zuflüsse verzeichnet. Die breit angelegten ETFs würden eine Vielzahl von Ansätzen abdecken, beispielsweise ausschlussbasiert oder Best-in-Class, und unterschiedliche Kriterien und Selektivitätsstufen verwenden. Für jede Anlageklasse könnten Anleger nun auf das gesamte Spektrum der Tracking-Fehler-Bänder zugreifen, um die Produkte auszuwählen, die ihrer persönlichen Risikobereitschaft und ihren Anlageüberzeugungen entsprechen würden.

Auch thematische ESG-ETFs würden rasch wachsen. In den vergangenen zwölf Monaten hätten sie 4,2 Milliarden Euro eingesammelt. Investoren könnten über sie in Themen wie Wasser oder Neue Energien investieren.

Klima-ETFs seien eine noch junge Produktinnovation. Dennoch hätten sie in den letzten zwölf Monaten 2,3 Milliarden Euro einsammeln können und würden damit ein Wachstum von stolzen 58 Prozent aufweisen. Insgesamt lägen sie derzeit bei 4,0 Milliarden Assets under Management. Dieses Segment dürfte, wie auch ETFs, die an den Pariser Klimazielen ausgerichtet seien oder auf die Bekämpfung des Klimawandels abzielen würden, eine der besten (und von den Aufsichtsbehörden unterstützten) Antworten der Investmentwelt auf den Klimanotstand sein. Hier erwarten wir für die Zukunft bedeutende Mittelzuflüsse, so die Experten von Lyxor Asset Management. (22.02.2021/fc/n/e)