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Money Monitor März 2021: Rekordmonat für Aktien
14.04.21 12:49
Lyxor Asset Management
Paris (www.fondscheck.de) - Mit 18,9 Milliarden Euro an Nettozuflüssen war der März ein Rekordmonat für Aktien-ETFs, so die Experten von Lyxor Asset Management.
Das würden die Zahlen des jüngsten Money Monitor Berichts von Lyxor ETF zeigen. Insgesamt seien 45,4 Milliarden Euro in aktive und passive Aktien-Produkte geflossen, womit der ETF-Anteil bei mehr als 40 Prozent der Gesamtsumme gelegen habe. Der Fokus der Anleger habe dabei auf globalen Aktien, globalen Finanzwerten und US-Value-Anlagen gelegen.
ETFs hätten im März 2021 insgesamt 16,8 Milliarden Euro eingesammelt, wobei festverzinsliche ETFs Abflüsse in Höhe von 2,1 Milliarden Euro und Aktien-ETFs Zuflüsse in Höhe von 18,9 Milliarden Euro verzeichnet hätten.
ESG-ETFs hätten ihren starken Trend fortgesetzt und im März 7,3 Milliarden Euro eingesammelt. Damit sei die Summe der Zuflüsse in ESG-ETFs im bisherigen Jahresverlauf auf 28,6 Milliarden geklettert, was 57 Prozent der kumulierten Nettomittelflüsse in europäischen ETFs entspreche. Damit hätten sich die Ströme in ESG-ETFs im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum vervierfacht. 2020 hätten die Mittelflüsse von Januar bis März noch bei nur 6,2 Milliarden Euro gelegen.
Im Smart-Beta-Bereich hätten ETFs im März 6,9 Milliarden Euro eingesammelt. Ein Großteil der Gelder sei in Value- und Equal-Weighted-Strategien geflossen. Ausschlaggebend für diese Wahl dürfte gewesen sein, dass diese Strategien eine gute Möglichkeit darstellen würden, das Konzentrationsrisiko unter den jüngsten Top-Performern wie Tech zu diversifizieren.
Die steigenden Zinsen hätten sich bei Renten-Fonds und -ETFs bemerkbar gemacht. Diese hätten im März nur 9,0 Milliarden Euro an Netto-Neugeldern einsammeln können. 11,1 Milliarden Euro seien in offene Fonds geflossen, während es bei ETFs zu Rückflüssen von 2,1 Milliarden Euro gekommen sei. Dabei hätten Anleger eine Präferenz für diversifizierte Engagements gezeigt.
Der starke Anstieg der globalen Einkaufsmanagerindices in den letzten Monaten sei eines der klaren Zeichen dafür, dass die globale Erholung Gestalt annehme. Bei dieser Entwicklung liege die US-amerikanische Wirtschaft unter den entwickelten Märkten deutlich vorn. Zugleich habe seit dem zweiten Halbjahr 2020 der Inflationsdruck an Dynamik gewonnen.
Das unterstützende wirtschaftliche Umfeld habe dazu geführt, dass Anleger derzeit zyklische Vermögenswerte bevorzugen würden, die auf dem Höhepunkt der Krise angeschlagen gewesen seien. Value-orientierte Engagements, wie Value-ETFs, oder Sektoren wie Energie und Finanzwerte hätten in den letzten sechs Monaten von steigenden Zuflüssen profitieren können und in diesem Zeitraum fast 21 Milliarden Euro an Netto-Neugeldern eingesammelt.
Value-Strategien hätten in den letzten Jahren nicht gut performt. Die wiedererstarkende wirtschaftliche Aktivität habe nun jedoch zu einer starken Outperformance von Value-Aktien in allen Regionen gegenüber ihren jeweiligen Benchmarks geführt.
Finanzwerte seien von den Anlegern ausgiebig gespielt worden. Ein kurzer Blick auf einige Kennzahlen (12M Forward P/E Ratio, 12M Forward P/B Ratio) bestätige, dass Finanzwerte immer noch ein "Deep Value"-Sektor sei dürften. (14.04.2021/fc/n/e)
Das würden die Zahlen des jüngsten Money Monitor Berichts von Lyxor ETF zeigen. Insgesamt seien 45,4 Milliarden Euro in aktive und passive Aktien-Produkte geflossen, womit der ETF-Anteil bei mehr als 40 Prozent der Gesamtsumme gelegen habe. Der Fokus der Anleger habe dabei auf globalen Aktien, globalen Finanzwerten und US-Value-Anlagen gelegen.
ETFs hätten im März 2021 insgesamt 16,8 Milliarden Euro eingesammelt, wobei festverzinsliche ETFs Abflüsse in Höhe von 2,1 Milliarden Euro und Aktien-ETFs Zuflüsse in Höhe von 18,9 Milliarden Euro verzeichnet hätten.
ESG-ETFs hätten ihren starken Trend fortgesetzt und im März 7,3 Milliarden Euro eingesammelt. Damit sei die Summe der Zuflüsse in ESG-ETFs im bisherigen Jahresverlauf auf 28,6 Milliarden geklettert, was 57 Prozent der kumulierten Nettomittelflüsse in europäischen ETFs entspreche. Damit hätten sich die Ströme in ESG-ETFs im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum vervierfacht. 2020 hätten die Mittelflüsse von Januar bis März noch bei nur 6,2 Milliarden Euro gelegen.
Die steigenden Zinsen hätten sich bei Renten-Fonds und -ETFs bemerkbar gemacht. Diese hätten im März nur 9,0 Milliarden Euro an Netto-Neugeldern einsammeln können. 11,1 Milliarden Euro seien in offene Fonds geflossen, während es bei ETFs zu Rückflüssen von 2,1 Milliarden Euro gekommen sei. Dabei hätten Anleger eine Präferenz für diversifizierte Engagements gezeigt.
Der starke Anstieg der globalen Einkaufsmanagerindices in den letzten Monaten sei eines der klaren Zeichen dafür, dass die globale Erholung Gestalt annehme. Bei dieser Entwicklung liege die US-amerikanische Wirtschaft unter den entwickelten Märkten deutlich vorn. Zugleich habe seit dem zweiten Halbjahr 2020 der Inflationsdruck an Dynamik gewonnen.
Das unterstützende wirtschaftliche Umfeld habe dazu geführt, dass Anleger derzeit zyklische Vermögenswerte bevorzugen würden, die auf dem Höhepunkt der Krise angeschlagen gewesen seien. Value-orientierte Engagements, wie Value-ETFs, oder Sektoren wie Energie und Finanzwerte hätten in den letzten sechs Monaten von steigenden Zuflüssen profitieren können und in diesem Zeitraum fast 21 Milliarden Euro an Netto-Neugeldern eingesammelt.
Value-Strategien hätten in den letzten Jahren nicht gut performt. Die wiedererstarkende wirtschaftliche Aktivität habe nun jedoch zu einer starken Outperformance von Value-Aktien in allen Regionen gegenüber ihren jeweiligen Benchmarks geführt.
Finanzwerte seien von den Anlegern ausgiebig gespielt worden. Ein kurzer Blick auf einige Kennzahlen (12M Forward P/E Ratio, 12M Forward P/B Ratio) bestätige, dass Finanzwerte immer noch ein "Deep Value"-Sektor sei dürften. (14.04.2021/fc/n/e)


