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Money Monitor Mai 2021: ETFs steuern auf neues Rekordjahr zu
17.06.21 15:14
Lyxor Asset Management
Paris (www.fondscheck.de) - Der Weg der wirtschaftlichen Erholung setzt sich fort, so die Experten von Lyxor Asset Management.
Das spiegele sich auch in der starken Performance der Aktienmärkte wider, so sei beispielsweise der S&P 500 im Jahresvergleich um 12,86 Prozent gestiegen (Stand: 10. Juni 2021). Die gleichen positiven Signale würden auch die Kreditmärkte zeigen, sowohl Investment Grade als auch High Yield, wobei sich die Kreditspreads am Rande historischer Tiefststände bewegen würden.
Viele Anleger würden jedoch die Geschwindigkeit der Erholung und die übermäßig hohen Bewertungen sowohl von Aktien als auch von Anleihen kritisch sehen. Das reflationäre Umfeld beeinträchtige die Anleiherenditen und erfordere eine Absicherung des Portfolios. Das Interesse an US-Inflationsfonds und -ETFs habe zugenommen - und Anleger sowohl in Europa als auch in den USA hätten sich auf die entsprechenden Engagements gestürzt.
Das Interesse der Anleger richte sich aber nicht nur auf US-Inflationsengagements; seit Anfang des Jahres hätten die Zuflüsse in globale und EURO-Inflationspositionen ebenfalls stark zugenommen. Auf dem europäischen Markt würden ETFs seit Anfang 2021 Zuflüsse in Höhe von 3,4 Milliarden Euro verzeichnen, und es gebe auch hier keine Anzeichen für einen Abschwung.
Im Fixed-Income-Bereich hätten Fonds und ETFs zusammen 23 Milliarden Euro an Netto-Neugeldern eingesammelt. Davon seien 20,4 Milliarden Euro auf offene Fonds und 2,6 Milliarden Euro auf ETFs entfallen.
Bei den Aktien hätten sich ETFs und offene Fonds eines Netto-Neugeldzuflusses von rund 22,5 Milliarden Euro erfreut. Dabei seien 13,9 Milliarden Euro in Fonds und 8,6 Milliarden Euro in ETFs geflossen. Globale und europäische Positionen seien ebenso gefragt gewesen wie die Sektoren Gesundheitswesen und Energie.
Europäische ETFs würden auf ein neues Rekordjahr zusteuern. Sie würden im bisherigen Jahresverlauf einen Netto-Neugeldzufluss von fast 80 Milliarden Euro verzeichnen. Bis Jahresende könnten sie den bisherigen Rekord von 102,6 Milliarden Euro aus dem Jahr 2019 übertreffen.
Im Mai 2021 seien 12,2 Milliarden Euro in ETFs geflossen. Renten- und Aktien-ETFs hätten dabei 2,6 Milliarden Euro bzw. 8,6 Milliarden Euro eingesammelt.
ESG-ETFs hätten ihren positiven Trend fortgesetzt und im Mai 3,4 Milliarden Euro eingesammelt. Das kumulierte Netto-Neuvermögen habe damit 37,6 Milliarden Euro erreicht.
Smart-Beta-ETFs hätten sich über Zuflüsse in Höhe von 2,3 Milliarden Euro freuen können, wobei Value-Engagements den Löwenanteil ausgemacht hätten. Seit Jahresbeginn hätten Value-ETFs nun stolze 7,6 Milliarden Euro verbucht. (17.06.2021/fc/n/e)
Das spiegele sich auch in der starken Performance der Aktienmärkte wider, so sei beispielsweise der S&P 500 im Jahresvergleich um 12,86 Prozent gestiegen (Stand: 10. Juni 2021). Die gleichen positiven Signale würden auch die Kreditmärkte zeigen, sowohl Investment Grade als auch High Yield, wobei sich die Kreditspreads am Rande historischer Tiefststände bewegen würden.
Viele Anleger würden jedoch die Geschwindigkeit der Erholung und die übermäßig hohen Bewertungen sowohl von Aktien als auch von Anleihen kritisch sehen. Das reflationäre Umfeld beeinträchtige die Anleiherenditen und erfordere eine Absicherung des Portfolios. Das Interesse an US-Inflationsfonds und -ETFs habe zugenommen - und Anleger sowohl in Europa als auch in den USA hätten sich auf die entsprechenden Engagements gestürzt.
Das Interesse der Anleger richte sich aber nicht nur auf US-Inflationsengagements; seit Anfang des Jahres hätten die Zuflüsse in globale und EURO-Inflationspositionen ebenfalls stark zugenommen. Auf dem europäischen Markt würden ETFs seit Anfang 2021 Zuflüsse in Höhe von 3,4 Milliarden Euro verzeichnen, und es gebe auch hier keine Anzeichen für einen Abschwung.
Bei den Aktien hätten sich ETFs und offene Fonds eines Netto-Neugeldzuflusses von rund 22,5 Milliarden Euro erfreut. Dabei seien 13,9 Milliarden Euro in Fonds und 8,6 Milliarden Euro in ETFs geflossen. Globale und europäische Positionen seien ebenso gefragt gewesen wie die Sektoren Gesundheitswesen und Energie.
Europäische ETFs würden auf ein neues Rekordjahr zusteuern. Sie würden im bisherigen Jahresverlauf einen Netto-Neugeldzufluss von fast 80 Milliarden Euro verzeichnen. Bis Jahresende könnten sie den bisherigen Rekord von 102,6 Milliarden Euro aus dem Jahr 2019 übertreffen.
Im Mai 2021 seien 12,2 Milliarden Euro in ETFs geflossen. Renten- und Aktien-ETFs hätten dabei 2,6 Milliarden Euro bzw. 8,6 Milliarden Euro eingesammelt.
ESG-ETFs hätten ihren positiven Trend fortgesetzt und im Mai 3,4 Milliarden Euro eingesammelt. Das kumulierte Netto-Neuvermögen habe damit 37,6 Milliarden Euro erreicht.
Smart-Beta-ETFs hätten sich über Zuflüsse in Höhe von 2,3 Milliarden Euro freuen können, wobei Value-Engagements den Löwenanteil ausgemacht hätten. Seit Jahresbeginn hätten Value-ETFs nun stolze 7,6 Milliarden Euro verbucht. (17.06.2021/fc/n/e)


