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Money Monitor November 2021: ETF-Anleger von Omikron nicht beeindruckt
30.12.21 09:51
Lyxor Asset Management
Paris (www.fondscheck.de) - Die neue Corona-Variante Omikron hat auf den Märkten für erhöhte Unruhe gesorgt und die Volatilität zum Steigen gebracht, so die Experten von Lyxor Asset Management.
ETF-Anleger hätten sich jedoch dadurch nicht groß abschrecken lassen. Europäische ETFs hätten im November 2021 13,6 Milliarden Euro eingesammelt, wodurch die Gesamtsumme im bisherigen Jahresverlauf auf 151,5 Milliarden Euro gestiegen sei. Damit hätten die diesjährigen Zuflüsse die Rekordzuflüsse von 2019 bei weitem übertroffen.
ETFs hätten im November 2021 insgesamt 13,6 Milliarden Euro eingesammelt. Dabei seien 4,5 Milliarden Euro auf Renten-ETFs und 9,1 Milliarden Euro auf Aktien-ETFs entfallen. ESG-ETFs hätten ihren starken Trend fortgesetzt und 9,1 Milliarden Euro eingesammelt. Der November habe damit die drittgrößten monatlichen Zuflüsse in ESG-ETFs seit Jahresbeginn verzeichnet. Smart-Beta-ETFs hätten Nettoabflüsse in Höhe von 0,7 Milliarden Euro verzeichnet. Diese seien auf die Auflösung von Value-Engagements zurückzuführen.
Fixed Income-Fonds und -ETFs hätten zusammen 27,5 Milliarden Euro an Nettomittelzuflüssen eingesammelt. Davon seien 23,0 Milliarden Euro auf Aktienfonds und 4,5 Milliarden Euro auf ETFs entfallen. Die Investoren hätten angesichts der erhöhten Zinsvolatilität eine globale Diversifizierung bevorzugt.
Aktien-Fonds und -ETFs hätten einen Nettomittelzufluss von 18,1 Milliarden Euro verzeichnet, davon 9,0 Milliarden Euro in Fonds und 9,1 Milliarden Euro in ETFs. Investoren würden darauf achten, breit aufgestellt zu sein, während es in Europa aufgrund der Corona-Sorgen weiterhin zu Abflüssen gekommen sei.
Die weltweiten Aktienmärkte hätten im November neue Höchststände erreicht, bevor es am 26. November nach der Bestätigung einer neuen Covid-19-Variante zu einer Marktbereinigung gekommen sei. Von diesem Tag an habe die Marktvolatilität in allen Anlageklassen zugenommen, da die Anleger die Wirksamkeit des Impfstoffs gegen die strengeren Pandemievorschriften und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Wirtschaftstätigkeit abgewägt hätten.
Die erneuten Marktsorgen hätten der starken Marktdynamik, die in diesem Jahr bisher zu beobachten gewesen sei, keinen Abbruch getan. Da sich das Jahr 2021 dem Ende zuneige, seien die weltweiten Aktienmärkte auf dem besten Weg zu einem weiteren Jahr mit einer starken Performance, die nahe den historischen Höchstständen liege. Die Streuung der Renditen (gemessen an der Differenz zwischen den besten und den schlechtesten Ergebnissen) sei in diesem Jahr stark ausgeprägt gewesen, wobei Sektoren wie Energie und Informationstechnologie die Spitzenreiter gewesen seien. Dieses Umfeld dürfte für aktive Manager eine Quelle der Alpha-Generierung gewesen sein. (30.12.2021/fc/n/e)
ETF-Anleger hätten sich jedoch dadurch nicht groß abschrecken lassen. Europäische ETFs hätten im November 2021 13,6 Milliarden Euro eingesammelt, wodurch die Gesamtsumme im bisherigen Jahresverlauf auf 151,5 Milliarden Euro gestiegen sei. Damit hätten die diesjährigen Zuflüsse die Rekordzuflüsse von 2019 bei weitem übertroffen.
ETFs hätten im November 2021 insgesamt 13,6 Milliarden Euro eingesammelt. Dabei seien 4,5 Milliarden Euro auf Renten-ETFs und 9,1 Milliarden Euro auf Aktien-ETFs entfallen. ESG-ETFs hätten ihren starken Trend fortgesetzt und 9,1 Milliarden Euro eingesammelt. Der November habe damit die drittgrößten monatlichen Zuflüsse in ESG-ETFs seit Jahresbeginn verzeichnet. Smart-Beta-ETFs hätten Nettoabflüsse in Höhe von 0,7 Milliarden Euro verzeichnet. Diese seien auf die Auflösung von Value-Engagements zurückzuführen.
Aktien-Fonds und -ETFs hätten einen Nettomittelzufluss von 18,1 Milliarden Euro verzeichnet, davon 9,0 Milliarden Euro in Fonds und 9,1 Milliarden Euro in ETFs. Investoren würden darauf achten, breit aufgestellt zu sein, während es in Europa aufgrund der Corona-Sorgen weiterhin zu Abflüssen gekommen sei.
Die weltweiten Aktienmärkte hätten im November neue Höchststände erreicht, bevor es am 26. November nach der Bestätigung einer neuen Covid-19-Variante zu einer Marktbereinigung gekommen sei. Von diesem Tag an habe die Marktvolatilität in allen Anlageklassen zugenommen, da die Anleger die Wirksamkeit des Impfstoffs gegen die strengeren Pandemievorschriften und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Wirtschaftstätigkeit abgewägt hätten.
Die erneuten Marktsorgen hätten der starken Marktdynamik, die in diesem Jahr bisher zu beobachten gewesen sei, keinen Abbruch getan. Da sich das Jahr 2021 dem Ende zuneige, seien die weltweiten Aktienmärkte auf dem besten Weg zu einem weiteren Jahr mit einer starken Performance, die nahe den historischen Höchstständen liege. Die Streuung der Renditen (gemessen an der Differenz zwischen den besten und den schlechtesten Ergebnissen) sei in diesem Jahr stark ausgeprägt gewesen, wobei Sektoren wie Energie und Informationstechnologie die Spitzenreiter gewesen seien. Dieses Umfeld dürfte für aktive Manager eine Quelle der Alpha-Generierung gewesen sein. (30.12.2021/fc/n/e)


