angeblich "kleinen Mannes", der da von angeblich "liberalen Eliten" vernachlässigt und unterdrückt wird, verdeckt nur, dass es sich dabei immerhin um die andere Hälfte des US-Volkes handelt, der das ganze hyperreligiöse Gedöns, der Anti-Modernismus, die anmaßende Moralisiererei, der Rassismus, die Minderheitenverachtung und -verhetzung (Schwule, Schwarze, Latinos ...), die Liebe zu alternativen Fakten, die Verachtung der Freiheitsrechte der Bürger, der pathetische (und praktische) Nationalismus und Chauvinismus uvm. von Tea-Party und Trump und Co. ziemlich auf den Senkel geht. Warum ist diese andere Hälfte weniger wert? Und das geht durch ALLE Bevölkerungsschichten. Man kann das allenfalls in eher ländliche und eher städtische Kulturen aufteilen. Die eine Hälfte (wenn überhaupt, hier geht es ja auch um fließende Übergänge) zum "eigentlichen Volk" zu verklären und die anderen quasi als Anti-Volk auszubürgern, ist der typische Ausdruck tot5alitaristischen Ausgrenzungsdenkens, das wir hier ja auch von unseren rechten und Rechtsextremen Mit- und Reichsbürgern kennen. (Auch typisch verbreitet - mit anderen Frontlinien - im linksextremen Denken. Überschneidungen sind deshalb kein Zufall.) ----------- Alles ist relativ. |