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Aktienfonds (Pan-)Asien im Fonds-Radar
27.07.10 13:55
FONDS im Visier
Sankt Augustin (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "FONDS im Visier" nehmen Aktienfonds (Pan-)Asien unter die Lupe.
Ihre zwei Alt-Empfehlungen für Fonds, die in der gesamten asiatischen Hemisphäre (einschließlich Japan) anlegen würden, hätten sich bewährt. Vor zweieinhalb Jahren hätten sie geraten: "Bei Anlagehorizonten bis zu sechs Jahren kommt vor allem der relativ defensive JPM JF Pacific Balanced in Frage. Bei längeren Anlagehorizonten überzeugt vor allem der Invesco Pacific Equity." Dieses Fazit besitze weiterhin Gültigkeit.
In der aktuellen Dreijahres-Betrachtung würden beide Fonds Spitzenplätze belegen. Dafür reiche im Moment aber schon eine Performance knapp über der Nulllinie. Auch Asien habe in der ersten Hälfte des Betrachtungszeitraums unter einer schweren Baisse gelitten. Ab Frühjahr 2009 sei es dann zu einer Erholungsrally gekommen. Wie erwartet habe der JPM JF Pacific Balanced die Verluste am besten begrenzen können. Er habe also weniger aufholen müssen, um die Gewinnzone zu erreichen. Bei dem Invesco Pacific Equity sei es viel volatiler, aber mit ähnlichem Ergebnis zugegangen. Zwar habe er in der Baisse verloren, aber er habe seit der Trendwende zu den größten Gewinnern gehört.
Auch Anleger, die empfohlene Sparpläne mit dem DWS Top 50 Asien durchgehalten hätten, sollten Gewinne erzielt haben. Privatanleger sollten den Teilbestand, der vor Einführung der Abgeltungssteuer erworben worden sei, abgrenzen und als strategisches Buy-and-hold-Investment sehen. Die Asia-Pacific-Fonds von Robeco und GAM seien zwar relativ gut durch die Krise gekommen, aber hätten nach Ansicht der Experten die Kurserholung nicht genug genutzt.
Vor allem der Fidelity Pacific zeige eine enttäuschende Performance. Wie von den Experten befürchtet habe auch der Uni Asia (ISIN LU0037079034 / WKN 971267) seine gute Leistung nicht verstetigen können. Neben ihren Altempfehlungen könne nur der Lingohr-Asien-Systematic (ISIN DE0008479387 / WKN 847938) dauerhaft überzeugen.
Laut den Experten von "FONDS im Visier" bleiben strategische Altempfehlungen haltenswert. Wer eine Position per Sparplan aufbauen wolle, greife jetzt zum Invesco oder Lingohr. Für taktische Einmalanlagen würden die Experten eher zu Regionen- oder Länderfonds raten. (Ausgabe 14 vom 27.07.2010) (27.07.2010/fc/a/f)
Ihre zwei Alt-Empfehlungen für Fonds, die in der gesamten asiatischen Hemisphäre (einschließlich Japan) anlegen würden, hätten sich bewährt. Vor zweieinhalb Jahren hätten sie geraten: "Bei Anlagehorizonten bis zu sechs Jahren kommt vor allem der relativ defensive JPM JF Pacific Balanced in Frage. Bei längeren Anlagehorizonten überzeugt vor allem der Invesco Pacific Equity." Dieses Fazit besitze weiterhin Gültigkeit.
Auch Anleger, die empfohlene Sparpläne mit dem DWS Top 50 Asien durchgehalten hätten, sollten Gewinne erzielt haben. Privatanleger sollten den Teilbestand, der vor Einführung der Abgeltungssteuer erworben worden sei, abgrenzen und als strategisches Buy-and-hold-Investment sehen. Die Asia-Pacific-Fonds von Robeco und GAM seien zwar relativ gut durch die Krise gekommen, aber hätten nach Ansicht der Experten die Kurserholung nicht genug genutzt.
Vor allem der Fidelity Pacific zeige eine enttäuschende Performance. Wie von den Experten befürchtet habe auch der Uni Asia (ISIN LU0037079034 / WKN 971267) seine gute Leistung nicht verstetigen können. Neben ihren Altempfehlungen könne nur der Lingohr-Asien-Systematic (ISIN DE0008479387 / WKN 847938) dauerhaft überzeugen.
Laut den Experten von "FONDS im Visier" bleiben strategische Altempfehlungen haltenswert. Wer eine Position per Sparplan aufbauen wolle, greife jetzt zum Invesco oder Lingohr. Für taktische Einmalanlagen würden die Experten eher zu Regionen- oder Länderfonds raten. (Ausgabe 14 vom 27.07.2010) (27.07.2010/fc/a/f)
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