Allianz Euro High Yield Bond-Fonds: 10/2013-Bericht, solider Wertzuwachs


05.12.13 09:03
Allianz Global Investors

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Allianz Euro High Yield Bond - A - EUR konzentriert sich auf das High-Yield-Segment des Euro-Anleihenmarkts, so die Analysten von Allianz Global Investors.

Über 10% des Fondsvermögens hinausgehende Fremdwährungs-Engagements müssten gegen Euro abgesichert werden. Anlageziel sei es, auf langfristige Sicht Kapitalzuwachs zu erwirtschaften.

Anfang Oktober sei der Handel an den Märkten von Nervosität geprägt gewesen, denn eine Einigung zum US-Staatshaushalt sei zunächst nicht zustande gekommen, was einen teilweisen Stillstand der Bundesregierung bis Mitte Oktober zur Folge gehabt habe. Nach der anfänglichen Nervosität sei die Stimmung an den Märkten jedoch relativ gut gewesen, denn die Marktteilnehmer hätten mit einer schnellen Lösung gerechnet. Gleichzeitig habe die politische Krise in Italien geendet, die ebenfalls zu einer erhöhten Volatilität, insbesondere bei italienischen Staatsanleihen, geführt habe. Daraufhin sei es an den Rentenmärkten zu einem kräftigen Kursanstieg gekommen.

Der in den USA Mitte des Monats erreichte Haushaltskompromiss habe dafür gesorgt, dass die positive Kursdynamik bis Ende Oktober angehalten habe. Im Hinblick auf ein anderes wichtiges Thema, die Verringerung der Wertpapierkäufe der FED ("Tapering"), hätten die Beschäftigungszahlen unter den Markterwartungen gelegen, woraufhin sich die langfristigen Renditen vorübergehend zurückgebildet hätten.

Was den Markt für Hochzinsanleihen betreffe, so sei die Volatilität hauptsächlich in den synthetischen iTraxx Indices sichtbar gewesen. Die ersten Unternehmensergebnisse für das dritte Quartal seien veröffentlicht worden. Das Geschäft am Primärmarkt sei in der ersten Hälfte des Berichtsmonats relativ ruhig verlaufen. In den letzten beiden Wochen des Monats hätten überwiegend relativ kleine Unternehmen Anleihen an den Primärmarkt gebracht. Bereits am Markt für Hochzinsanleihen aktive Unternehmen hätten zudem PIK-Anleihen ("Payment-In-Kind") emittiert. Unternehmen mit einem Investmentgrade-Rating, in diesem Fall Casino, hätten die Emission von Hybridanleihen fortgesetzt.

Weltweit hätten die Sektoren zyklischer Konsum, Versicherung und Versorgung die Entwicklung des Merrill Lynch Euro High Yield Index übertroffen, während sich Finanzdienstleister, Energie und Medien unterdurchschnittlich entwickelt hätten. Unter Ratinggesichtspunkten hätten mit B eingestufte Anleihen überdurchschnittlich abgeschnitten: Die Wertentwicklung von CCC-eingestuften Anleihen habe bei +1,67% gelegen; B-Anleihen hätten einen Wertzuwachs von +2,35% und BB-Anleihen von +2,12% erzielt. Der iTraxx Xover Index habe sich mit einer Spreadeinengung von 65 Basispunkten (Bp) besser als der Kassamarkt entwickelt, an dem sich die Spreads um 44 Bp eingeengt hätten.

Im Berichtsmonat habe sich die Sektorallokation insgesamt negativ auf die Wertentwicklung ausgewirkt, während insbesondere die Einzelwertauswahl im Bereich Basisindustriegüter die Wertentwicklung begünstigt habe. Insgesamt habe der Fonds im Oktober einen soliden Wertzuwachs erzielt. Dabei habe er sich etwas schwächer als das abgebildete Marktsegment entwickelt.

Im Laufe des Monats hätten sich die Analysten am Primärmarkt engagiert. So hätten sie in Neuemissionen von Unternehmen wie Oberthur, Xella, Mediaset, Casino (Hybridanleihe), Gazprombank und Rhiag investiert. Am Sekundärmarkt seien die Analysten ebenfalls aktiv gewesen. Hier hätten sie unter anderem in Schuldtitel von Nokia Siemens, Renault, Stora Enso, Geo Travel, Refresco, Telecom Italia und Schaeffler investiert. Dagegen hätten sie die kleine Position in CETV geschlossen, nachdem das Unternehmen schwache Zahlen vorgelegt habe. Zudem hätten die Analysten das Engagement zum Beispiel bei Fiat, Haniel oder BBVA verringert.

Die meisten Emittenten am Markt für Hochzinsanleihen würden ihre Unternehmensergebnisse für das dritte Quartal veröffentlichen. Mit dem näher rückenden Jahresende werde die Liquidität voraussichtlich zunehmend nachlassen. Im Hinblick auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung würden die Marktteilnehmer anstehende Datenveröffentlichungen und Kommentare genau verfolgen, um Rückschlüsse auf ein anstehendes FED-Tapering ziehen zu können. (05.12.2013/fc/a/f)





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