Ich will kurz hinterfragen, inwieweit die 1€-Regel bei Unternehmen Sinn macht, die an der LSE in England gelistet sind. In Deutschland ist die Sinnahftigkeit unbestritten: Für Kapitalerhöhungen beträgt der Mindestkurs bei deutschen Börsen 1€. Unternehmen, deren Aktien tiefer notieren, sind damit eindeutig von minderer Qualität, da sie zu einem höheren Kurs gestartet sind, und sie sind auch von dieser wichtigen Funktion der Börsen ausgeschlossen, sofern sie nicht ihre Aktien zusammenlegen (siehe Commerzbank). Hier von einem überdurchschnittlich hohen Anteil "dubioser" Aktien auszugehen, die in einem Invstorenspiel nicht auftauchen müssen, finde ich nachvollziehbar. In Großbritannien sieht es anders aus. Es fängt damit an, dass Aktien nicht in Pfund, sondern in Penny notieren. Die Stückelung britischer Aktien kann m.W. bis auf 1 Penny heruntergehen, auch ist die Stückgröße britischer Aktien im Schnitt kleiner. Zumindest hatten die meisten britischen Aktien Kurse von max. 10 Pfund, während deutsche Aktien sich oft erst im Bereich von 10-100€ glücklich fühlen und erst bei hohen zweistelligen Kursen ein Aktiensplit erwogen wird.
Daher meine Anregung: Macht die Einstiegshürde von der jeweiligen Heimatbörse abhängig. Deutsche Aktien 1,00€, britische Aktien eher 10 UK-Cent, der Einfachheit halber meinetwegen auch 0,20€.
Mir geht es speziell um Globo PLC, ein extrem stark wachsendes Softwareunternehmen zu einem sehr moderaten Preis. Leider ist auch die Marktkapitalisierung von umgerechnet über 200 Mio€ bei Ariva noch nicht eingepflegt. http://www.globoplc.com/en-GB/share-price-information/ |