Nach TGTGT auch Kat kein wirklicher Freund der deutschen Banken:
Vor bankaktien hab ich aus klar fundamentalen Gründen gewarnt. Zur CoBa wurde ich beispielsweise immer wieder gefragt und ich hab die Leute jedes mal gefragt, wieso sie sich solch hohe Risiken antun wollen, denn aus zwei maroden Banken, die etliche Giftpapiere in der Bilanz haben (Dresdner und Coba) eine zu machen, macht sie nicht plötzlich gesund, sondern noch anfälliger. Es war klar dass es Jahre wenn nicht Jahrzehnte braucht, um durch gutes operatives geschäft zumindest mal die Pleite zu vermeiden. Und selbst das ist nicht sicher. Bei der DeutschenBank war mir einfach das Gewinnniveau aus zeiten des Investmentbankings der Jahre bis 2007 zu hoch. Für mich war immer klar, dass die Bank und damit der Kurs dort nicht mehr hinkommt, jedenfalls nicht in einem jahrzehnt. Und die erneute Umstellung des Geschäftsmodells braucht sein zeit und Akzeptanz. Die niedrigen EK-Quoten nach wie vor tun ihr übriges, wieso ich ungern in banken investiere, auch wenn das ja normal bei solchen Unternehmen ist. Grundsätzlich sind die Bilanzen für einen Privatanleger einfach nicht einschätzbar, und deshalb ist es für mich nichts.
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