Massiver Anstieg der US-Importpreise Die US-Importpreise sind im März ausgesprochen stark um 1,7% gegenüber dem Vormonat gestiegen, wesentlich kräftiger als von uns und vom Markt mit +0,6% bzw. +0,8% erwartet. Dahinter steckte insbesondere ein Sprung der Ölpreise um 9%. Hierin dürfte sich nicht nur der Anstieg der Ölnotierungen im März niedergeschlagen haben. Ein erheblicher Teil dürfte auch als Nachlaufeffekt auf den Ölpreisanstieg im Februar zu sehen sein, der sich im Februar noch nicht deutlich sichtbar in den US-Importpreisen niedergeschlagen hatte. Ex Öl und Ölprodukten stiegen die US-Importpreise dagegen nur um 0,3%. Insofern ist die aktuelle Entwicklung nicht sonderlich besorgniserregend, spricht aber gleichwohl gegen einen rasch nachlassenden Preisdruck in den USA.
Auch wenn die Korrelation zwischen den US-Importpreisen und US-Erzeugerpreisen kurzfristig unsicher ist, beinhalten die heutigen Daten dennoch ein Aufwärtsrisiko gegenüber unserer Prognose von +0,4% für die Erzeugerpreise, die morgen veröffentlicht werden.
Quelle: Postbank
Servus, J.B.
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