China verfügt über viele KI-Könner


27.12.19 11:31
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Die Industrie rund um Künstliche Intelligenz (KI) in China floriert, so die Experten von "FONDS professionell".

Bald könnte das Land sogar die USA überholen: Bis 2030 wolle China an die technologische Weltspitze gelangen. Die Chancen dafür stünden gut, habe Tobias Rommel, Fondsmanager des DWS Invest Artificial Intelligence, gesagt. "Derzeit haben die USA noch die Technologieführerschaft bei den Grundlagentechnologien der KI inne", erkläre der KI-Experte. "Doch China schließt auf." Rommel rate Anlegern, die in Zukunftstechnologien würden investieren wollen, möglichst früh einzusteigen.

Um ihre Ziele zu erreichen, fördere die chinesische Regierung die Technologiebranche aktiv. Unternehmen in der Greater Bay Area um Shenzhen, dem chinesischen Pendant zum Silicon Valley, hätten Zugriff auf hohe Geldsummen bei den staatlich kontrollierten Banken. Was den technologischen Fortschritt in China außerdem vorantreibe, sei die Mentalität der Bevölkerung, erkläre der DWS-Manager: Gegenüber neuen Technologien würden sich Chinesen tendenziell offen und experimentierfreudig zeigen. Sorgen um Datenschutz seien kein großes Thema.

Nicht nur die Tech-Giganten Alibaba und Tencent würden die Branche antreiben. Auch viele kleine und junge Unternehmen würden China zu großen Fortschritten im Bereich der Künstlichen Intelligenz verhelfen. So etwa das Unternehmen Link-Doc, das Künstliche Intelligenz zur Krebsbehandlung einsetze, oder die Firma We-Ride, die autonome Fahrzeuge entwickle. Auf lange Sicht werde für Anleger interessant sein, welche der Unternehmen auch außerhalb Chinas Erfolg hätten, habe Rommel gesagt. (27.12.2019/fc/n/s)




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